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Esaf-Teilnehmer Sandro Gmür aus Amden: «Das Esaf bedeutet mir sehr viel»

Der Schwingerverband Rapperswil und Umgebung entsendet fünf Athleten ans Eidgenössische Schwingfest in Mollis. Wir widmen ihnen eine Interviewserie. In diesem Teil: Sandro Gmür aus Amden.

Linth-Zeitung
28.08.25 - 16:00 Uhr
Linthgebiet
Nordostschweizer Schwingfest 2025 St. Gallen
Sandro Gmür: Der 28-jährige Servicemonteur aus Amden nimmt in Mollis erstmals an einem Esaf teil, misst 182 Zentimeter, wiegt 93 Kilogramm und hat bisher einen Kranz gewonnen.
Bilder: Lars Morger und Lorenz Reifler

Interview: Matthias Dörig

Du warst Jungschwinger, hast dann pausiert und erst vor drei Jahren wieder mit Schwingen angefangen. Was hat dich dazu bewogen, noch einmal Vollgas zu geben? 

Bei uns in Amden gibt es jedes Jahr ein Plauschschwingfest. Da habe ich immer mitgemacht und so den Bezug zum Schwingen nie ganz verloren. Als sich dann abzeichnete, dass das Esaf in Mollis stattfinden wird, hat mich das zusätzlich motiviert – diese Chance wollte ich packen.

Nun hast du es geschafft und bist am Esaf dabei. Was bedeutet dir dies? 

Sehr viel! Ich habe drei Jahre intensiv darauf hingearbeitet und es dank des Kranzes bei allerletzter Gelegenheit geschafft. Nun freue ich mich sehr, vor heimischer Kulisse zu schwingen, wo viele Menschen zuschauen werden, die mich kennen und mit denen ich eng verbunden bin. 

Was ist für Mollis dein persönliches Ziel? 

Möglichst viel von der Stimmung mitzunehmen und es in den Ausstich zu schaffen.

Welchen Gegner wünschst du dir für das Anschwingen? 

Einen Neukranzer, der sich wie ich in dieser Saison seinen ersten Kranz gesichert hat.

Wie bereitest du dich aufs Esaf vor? 

Ich bereite mich so vor wie auf jedes andere Fest – mit kurzen, intensiven Trainings in den letzten Tagen davor, um die Spritzigkeit beizubehalten.

Wie ernährst du dich an einem Wettkampftag? 

Ich trinke viel. Ausserdem verdrücke ich Bananen und Biber. Am Mittag esse ich eine kleine Portion des Schwinger-Menüs.

Wo siehst du dich schwingerisch in fünf Jahren? 

Ich möchte dann immer noch im Sägemehl stehen und an möglichst vielen Schwingfesten teilnehmen.

Schwingen ist ein traditioneller Sport. Wie volkstümlich bist du? 

Ich bin sehr heimatverbunden und finde die Schweiz und ihre Traditionen sehr schön.

Wer wird Schwingerkönig? 

Damian Ott.

Hier geht es zu den Kurzinterviews der anderen vier «Rapperswiler» Esaf-Teilnehmer: Pirmin Gmür, Florian Riget, Manuel Weber, Andreas Ziegler.

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