Esaf-Teilnehmer Manuel Weber: «Ich habe eine grosse Freude»
Der Schwingerverband Rapperswil und Umgebung entsendet fünf Athleten ans Eidgenössische Schwingfest in Mollis. Wir widmen ihnen eine Interviewserie. In diesem Teil: Manuel Weber aus Pfäffikon ZH.
Der Schwingerverband Rapperswil und Umgebung entsendet fünf Athleten ans Eidgenössische Schwingfest in Mollis. Wir widmen ihnen eine Interviewserie. In diesem Teil: Manuel Weber aus Pfäffikon ZH.
Interview: Matthias Dörig und Silvano Umberg
Das Esaf findet fast vor der Haustür statt: Was bedeutet dir die Teilnahme?
Das Gefühl ist unbeschreiblich. Da es gleichzeitig mein erstes Esaf ist, ist es für mich besonders speziell.
Und welche Ziele hast du dir selber gesteckt?
Ich möchte mein Bestes geben und zeigen, was ich kann. Zudem will ich mit Freude an die Sache herangehen und viele tolle und wertvolle Erfahrungen sammeln.
Wie bereitest du dich aufs Esaf vor?
Bis in die Vorwoche hinein trainiere ich so wie immer. In der Esaf-Woche werde ich noch am Montag und Dienstag trainieren und dann meinem Körper und Geist etwas Ruhe und Erholung gönnen.
Welchen Gegner wünschst du dir für das Anschwingen?
Das spielt mir keine Rolle. Ich werde gegen jeden Gegner Vollgas geben.
Wie ernährst du dich an einem Wettkampftag?
Ich esse nicht viel, weil es mir auf dem Magen aufliegt. Drei Bananen über den Tag verteilt müssen genügen.
Hast du vor den Gängen ein bestimmtes Ritual?
Ich erfrische mich am Brunnen und betrete das Sägemehl von der linken Seite des Kampfrichtertisches aus.
Wer sind deine sportlichen Vorbilder?
Pirmin Gmür und Willy Graber. Pirmin ist mein Vorbild, weil er immer alles gibt und einen unbezwingbaren Willen hat. Bei Graber imponieren mir seine Bodenschwingkünste.
Welches war bisher dein grösster sportlicher Erfolg?
Mein erster Kranzgewinn am Schaffhauser Kantonalen 2021.
Auf deinen nächsten Kranz musstest du dich dann bis zur laufenden Saison gedulden. Dafür konntest du nun gleich drei Kränze gewinnen. Wie erklärst du dir das?
Ich kann es nicht wirklich erklären. Manchmal will es, manchmal nicht. Ich habe jedenfalls nichts geändert, habe einfach weiter hart an mir gearbeitet.
Wo siehst du dich schwingerisch in fünf Jahren?
Ich hoffe, dass ich dann noch immer verletzungsfrei ein Aktivmitglied des Rapperswiler Teams bin.
Schwingen ist ein traditioneller Sport. Wie volkstümlich bist du?
Ich finde es grossartig, wenn Traditionen in der heutigen Zeit noch immer ihren Platz finden. Ich selbst würde mich schon als volkstümlichen Menschen bezeichnen.
Wer wird Schwingerkönig?
Werner Schlegel.
Hier geht es zu den Kurzinterviews der anderen vier «Rapperswiler» Esaf-Teilnehmer: Pirmin Gmür, Sandro Gmür, Florian Riget, Andreas Ziegler.
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