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Das Team Uznach stellt sich vor

Die Mitarbeiter der «Linth-Zeitung» erzählen, wo sie ihr Handwerk gelernt haben, was ihnen am ersten Arbeitstag durch den Kopf ging, was sie antreibt und welche Ziele sie für die neue Zeitung haben.

Linth-Zeitung
Dienstag, 02. Oktober 2018, 04:35 Uhr Einblick in die Redaktion
Die Räumlichkeiten in Uznach, in der die neue «Linth-Zeitung» produziert wird.
MARKUS TIMO RÜEGG

Die Gesichter der Menschen, die hinter der «Linth-Zeitung» stecken:

Urs Zweifel, Leiter, 49-jährig, dabei seit 1. Februar 2000
Hobbys: Velofahren über Stock und Stein, Wandern, Wintersport, Grillieren, allerlei lesen, zwei Katzen

Ich erinnere mich noch gut, als ich am Morgen meines ersten Arbeitstages bei der «Südostschweiz», Gaster & See, durchs Uzner Städtli ging, um zur Redaktion im ehemaligen Modehaus Röllin zu gelangen. Unsicher war ich, ob ich die Chance packen würde, die mir mein damaliger Chef, Jerry Gadient, gegeben hatte. Von Journalismus hatte ich erst eine vage Ahnung. Es war der klassische Quereinstieg. Niemals hätte ich gedacht, dass daraus über 18 Jahre werden würden, in denen ich für die «Südostschweiz» tätig sein sollte. Und noch viel weniger, dass ich dereinst die Redaktion leiten würde. Inzwischen gibt es die «Südostschweiz», Gaster & See, nicht mehr. Und auch die «Zürichsee-Zeitung», Obersee, ist verschwunden. Jahrzehntelang standen wir in Konkurrenz zueinander, nun sind wir mit der Zusammenlegung der beiden Titel zur «Linth-Zeitung» zu Freunden geworden (wobei wir uns eigentlich schon vorher ganz gut leiden konnten). Ich freue mich sehr, mit dem neuen Team aus Journalistinnen und Journalisten beider ehemaliger Publikationen nun die «Linth-Zeitung» gestalten und prägen zu dürfen. Trotz der über 18 Jahre Zeitungsschaffen habe ich noch lange nicht genug. Die Neugier auf die Menschen und Ereignisse in der Region treibt mich immer wieder aufs Neue an. Vor allem aber möchte ich eines: Unsere Abonnenten und Leser mit gut gemachten Geschichten unterhalten – damit die «Linth-Zeitung» für sie zur unverzichtbaren Lektüre wird.

Daniel Graf, Multimedia-Redaktor, 27-jährig, dabei seit 1. September 2014
Hobbys: Beachvolleyball, Darts, Magic the Gathering, Sprachen, Fischen, Lesen, Musikfestivals

Seit ich den Journalismus-Lehrgang am MAZ abgeschlossen habe, bin ich als Redaktor bei der Südostschweiz angestellt. Mit dem Wandel von der «Südostschweiz» zur «Linth-Zeitung» verändern sich auch meine Tätigkeiten: Nachdem ich jetzt vier Jahre lang fast ausschliesslich für die Zeitung geschrieben habe, bewege ich mich nun ins «Neuland», wie die bekannteste deutsche Politikerin das Internet einst bezeichnete: Ob auf «Linthzeitung.ch», der dazugehörigen App, die bald folgt, oder auf sämtlichen Social-Media-Kanälen – ich will Geschichten künftig vermehrt in Bildern und Videos erzählen, Inhalte und Zusammenhänge in Grafiken und interaktiven Karten darstellen oder Ihnen mit Timelines die Übersicht erleichtern. Und vor allem: Ich will Ihre Geschichten erzählen! Ob jung oder alt, ob Wakeboarder oder Älpler, ob Verkehrspolizistin oder Handörgelispieler, ob Freizeit-Model, Schülerin, Barkeeper oder engagierte Bürgerin: Ich bin überzeugt, Sie alle erleben Momente, über die es sich zu berichten lohnt, auf die Sie stolz sind oder die Sie auch einmal ärgern. Genau diese Geschichten will ich erzählen. Dafür komme ich persönlich bei Ihnen vorbei – fühlen Sie sich aber auch jederzeit frei, mich zu kontaktieren: per E-Mail, Facebook, Whatsapp, Instagram oder mit einem klassischen Brief; in der Beiz, in der Badi, auf dem Sportplatz, auf der Strasse oder im Bus. Denn der Erfolg unseres neuen Produkts ist untrennbar mit Ihnen verbunden.

Christine Schibschid, Multimedia-Redaktorin, 33-jährig, dabei seit 1. September 2016
Hobbys: Die schöne Natur in der Region geniessen, beim Bouldern, Wandern oder Biken.

Bei der neuen «Linth-Zeitung» werde ich als Redaktorin für die Region im Einsatz sein. Das ist ein abwechslungsreicher Job, bei dem ich mit verschiedenen Themen konfrontiert bin. Ich schreibe über alles, was in der Region gerade aktuell ist. An einem Tag sitze ich vielleicht im Gericht, an einem anderen gehe ich auf eine Viehschau, treffe mich mit einem Winzer, besichtige einen neu angelegten Wanderweg am Walensee oder mache mir beim Blues‘n’Jazz ein Bild vor Ort. Meine erste journalistische Station war 2005 ein Praktikum bei einer Regionalredaktion der Süddeutschen Zeitung im Landkreis München. Anschliessend habe ich in München Kommunikationswissenschaft studiert und beim Uniradio gearbeitet. Danach gings ins Volontariat bei Radio Charivari. Anschliessend war ich gut drei Jahre Nachrichtensprecherin bei Gong 96,3 in München. Wegen der Liebe hat es mich in die Schweiz verschlagen. Schon früher war ich am Wochenende gern in den Bergen. Auch auf Konzerte gehe ich gern, am 8. Oktober zum Beispiel zu Sophie Hunger. Als Journalistin ist mir wichtig, komplexe Sachverhalte so darzustellen, dass sie jeder versteht. Gleichzeitig lege ich Wert darauf, kritisch nachzufragen und Themen von mehreren Seiten zu beleuchten, damit sich die Leser eine Meinung bilden können. Auch im Onlinebereich werde ich mich bei der neuen Zeitung einbringen. Ich freue mich, dort einen jungen, frischen und humorvollen Ton anzuschlagen.

Ramona Nock, Redaktorin, 32-jährig, dabei seit 1. Oktober 2018
Hobbys: Sport (ab und zu), Kaffee trinken (oft, vor allem morgens, immer mit Milch!), Reisen

Beim Stichwort «Linth-Zeitung» denke ich an meine allerersten journalistischen Gehversuche. 2004 schrieb ich auf der damaligen Redaktion meine anfänglich wohl noch etwas holprigen Texte. Und entdeckte meine Freude am journalistischen Schreiben. Diese ist bis heute geblieben. Mit der Diplomausbildung an der Schweizer Journalistenschule MAZ bin ich definitiv in die Medienwelt eingetaucht. Nach einem Abstecher an die Uni, einem Master in Ethnologie und Forschungsaufenthalten in Uganda bin ich 2015 als festangestellte Redaktorin zur «Zürichsee-Zeitung Obersee» zurückgekehrt. Meine Geschichten für die neue «Linth-Zeitung» sind Geschichten mit Menschen im Zentrum – Gesellschaftsthemen, ein Schuss «Glanz und Gloria» sowie alles, was in und um Rapperswil-Jona die Gemüter bewegt. Geschrieben als Texte, wie ich sie gern selber lesen würde: mit der nötigen Würze, einem roten Faden und einem Einstieg, bei dem Ihnen als Leser morgens nicht das Gesicht einschläft. Das zumindest ist mein Anspruch an gute, lebendige Texte. Damit möchte ich zu einem bunten Themenmix im Blatt beitragen. Privat trifft man mich in der Natur, beim Kaffeetrinken an der Rapperswiler Seepromenade oder beim Schmökern in dicken Krimis in der Stadtbibliothek. Und ich nehme mit Vorliebe die Buchstaben am Rapperswiler Hauptplatz ins Visier. Ein Fauxpas, ein Lapsus, eine kreative Idee: Sie werden darüber lesen – versprochen.

Christoph Leiber, Redaktor, 42-jährig, dabei seit 1. Oktober 2017
Hobbys: In der Natur sein – sei es beim Wandern, auf dem Tourenvelo oder schwimmend im See

Im Hause Somedia bin ich schon seit 1997 tätig – wenn auch mit einem langen Unterbruch. Als junger Volontär erlebte ich in Glarus die Fusion zwischen den Verlagshäusern Gasser und Tschudi, aus der die «Südostschweiz» hervorging. Später nahm mich der damalige Redaktionsleiter Ruedi Hertach nach Uznach mit, als er auch für die Ausgabe Gaster & See die Verantwortung übernahm. Bis 2002 arbeitete ich parallel zu meinem Sprachstudium für diese Zeitung. Nach meinem Masterabschluss und vielen Jahren als Gymnasiallehrer – zuletzt an der Kantonsschule Heerbrugg im Rheintal – bin ich im Oktober 2017 als Redaktor zu meinen beruflichen Wurzeln zurückgekehrt. In der «Linth-Zeitung» versorge ich unsere Leserschaft schwerpunktmässig mit News und Hintergrundgeschichten zu politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Themen. Ich mag es, den Dingen auf den Grund zu gehen und die grösseren Zusammenhänge hinter den Fakten anschaulich aufzuzeigen. Mir erscheint es wichtig, dass eine Zeitung regelmässig gute Recherchen bringt, die es gratis nirgends gibt. Denn nur so sind die Leute auch bereit, für Information zu bezahlen. Was ich besonders mag, ist das Kommentieren. Mir macht es Spass, Menschen zum Nachdenken zu bringen – unabhängig davon, ob sie zum gleichen Schluss kommen wie ich. Fundierte Kommentare sind ebenfalls etwas, was weder soziale Medien noch Gemeindeblätter bieten.

Bernhard Camenisch, Sportredaktor, 37-jährig, dabei seit 1. April 2013
Hobbys: Darts, Tischtennis, Billard (aktiv), diverse Sportarten am Fernsehen verfolgen

Ich bin Bernhard Camenisch (werde aber lieber Börni genannt), 37-jährig, und bin seit April 2013 für die «Südostschweiz» Gaster & See tätig. In der Redaktion in Uznach bin ich für den Regionalsport zuständig. Sportjournalismus war schon früh meine Leidenschaft, wohl auch, weil ich durch meinen Papa genetisch «vorbelastet» bin. So habe ich schon während meiner Kantonschulzeit mein Portemonnaie mit Zeitungsberichten über Fussball und Eishockey aufgebessert. An der Schule für Angewandte Linguistik (SAL) in Zürich habe ich meine journalistische Ausbildung vertieft, ehe ich 2008 bei der «Davoser Zeitung» meine erste feste Redaktorenstelle antrat. Wohntechnisch hat es mich noch heute nicht aus dem Kanton Graubünden, wo ich aufgewachsen bin, weggezogen. Man könnte meinen, ich geniesse dort im Sommer und im Winter die Vorzüge der Berge, so ist es aber nicht. Als Hobbys bevorzuge ich weniger bewegungsfreudige Sportarten wie Darts, Tischtennis oder Billard. Am TV gibt es hingegen kaum eine Sportart, bei der ich vorbeizappe. Am liebsten schaue ich die NFL (American Football), zudem fühle ich mich mit dem Eishockey (mein Lieblingsteam spielt übrigens nicht in der Schweiz) sehr verbunden. Es war schon bisher mein Bemühen, unseren Lesern einen möglichst interessanten, abwechslungsreichen Regionalsport mit spannenden und personenbezogenen Storys zu bieten. Bei der «Linth-Zeitung» soll dies nicht anders sein.

Silvano Umberg, Sportredaktor 38-jährig, dabei seit 1. Oktober 2018
Hobbys: verschiedensten Sport treiben und schauen, Reisen, Wandern, Tiere

Durch die «Linth-Zeitung» schliesst sich für mich ein Kreis. Nachdem ich zuvor viele Jahre als freier Mitarbeiter (hauptsächlich Fussball-Korrespondent) der «Glarner Nachrichten» gewirkt hatte, erhielt ich 2006 eine Festanstellung als Sportredaktor für die Ausgaben Glarus und Gaster-See der Südostschweiz. Nach Abschluss des vierjährigen Kommunikationsstudiums an der Hochschule für Wirtschaft Zürich (HWZ) suchte ich eine neue Herausforderung und wechselte deshalb zur damals noch unabhängigen «Zürichsee-Zeitung», die 2010 von Tamedia übernommen wurde. Zehn Jahre später kehre ich nun quasi zu meinen Wurzeln zurück – durch das Joint Venture zwischen der Somedia, welche bei der «Linth-Zeitung» federführend ist, und der Tamedia. Ich freue mich, für diese neue Regionalzeitung tätig sein zu dürfen, und bin überzeugt, dass der Zusammenschluss der «Südostschweiz» Gaster & See und der «Zürichsee-Zeitung» Obersee für die Leserinnen und Leser ein Gewinn ist, gerade im Sport. Weil die Kräfte nun gebündelt sind, wird die «Linth-Zeitung» noch näher am Ball oder Puck sein können, aber auch mehr Kapazität für spezielle Geschichten haben, sprich mehr Qualität, Tiefe und auch Vielfalt liefern können. Mein Ziel ist es, einen «Regionalsport» zu produzieren, der meine Faszination für den Sport widerspiegelt. Es soll mehr als das Übliche bieten, den Sport und die Köpfe dahinter auch einmal von einer anderen, neuen Seite zeigen.

Sibylle Speiser, Redaktorin Abenddienst, 57-jährig, dabei seit 1. September 2000
Hobbys: Mein grösstes Hobby ist die Natur: Tiere sowie alles was wächst, sind mir sehr wichtig.

Mein Name ist Sibylle Speiser, ich bin 57 Jahre alt und arbeite nunmehr seit 18 Jahren als Redaktorin bei der «Südostschweiz», Ausgabe Gaster & See. In den Journalismus bin ich als Quereinsteigerin geraten. Vormals Religionslehrerin, lernte ich das Handwerk der schreibenden und redaktionellen Kunst während sieben Jahren Stück für Stück durch diverse Aufgaben bei der ehemaligen «Rorschacher Zeitung». Danach war ich vier Jahre lang beim «Appenzeller Volksfreund» (Appenzell Innerrhoden) als Redaktorin im Einsatz und ein weiteres Jahr als freie Journalistin unterwegs, bevor ich im Herbst 2000 mit meiner Arbeit bei der «Südostschweiz», Ausgabe Gaster & See, in Uznach begann. Nach vielen Jahren des Schreibens arbeite ich nun schon eine Weile meist im Hintergrund: Hauptsächlich redigiere ich Fremdtexte und mache den Abenddienst, das heisst, ich bin für den Abschluss unserer Regionalausgabe verantwortlich. Fürs Redigieren und den abendlichen Abschluss werde ich auch bei der neuen «Linth-Zeitung» verantwortlich zeichnen. Das mache ich sehr gerne, da es mir liegt, Wesentliches in Texten und Layouts wahrzunehmen. Ich werde mich auch bei der «Linth-Zeitung» bemühen, dass möglichst alles, was ich sehe, fehlerfrei in den Druck gelangt. Privat bin ich seit mehr als 20 Jahren glücklich verheiratet und habe zwei erwachsene, aufgestellte Söhne, die mein Mann mit in die Ehe gebracht hat.

Markus Timo Rüegg, Redaktor Bild, 53-jährig, dabei seit 1. September 1993
Hobbys: Feuermacher, Fischer, Fotograf, Golfer, Kunst-, Literatur-, Musik- und Weinliebhaber

Ich arbeite seit dem Spätsommer 1993 in verschiedenen Funktionen (Verlagsleitung, Marketing, Redaktion) für die heutige «Linth-Zeitung». Seit zwei Jahren bin ich als Redaktor Bild tätig. Meine Ausbildung im Journalismus genoss ich am Medienausbildungszentrum in Luzern. Ende der Achtzigerjahre war ich während zwei Jahren Chefredaktor des Lokalradios Wil. Bezüglich der neuen «Linth-Zeitung» bin ich erstaunt, wie lange sich die beiden Lokalredaktionen als Konkurrenten halten konnten. Die Region See Gaster ist zwar enorm vielfältig, leistungs- und ausdrucksstark, aber auch überschaubar und verhältnismässig klein. Insofern ist der Zusammenschluss aus wirtschaftlichen und gesellschaftspolitischen Gründen logisch und konsequent. Die spannende Aufgabe, eine starke Zeitung für eine starke Region zu machen, ist Ansporn und Herausforderung zugleich. Ich bin überzeugt, dass die neue «Linth-Zeitung» in kurzer Zeit zu einem festen Bestandteil im Tagesablauf unserer Abonnenten wird. Inhaltlich wünsche ich mir noch mehr Mut zum Bild, qualitativ hochstehende und reichhaltige Inhalte und klare gestalterische Layout-Formen. Das Fundament mit dem neuen Team ist gelegt. Nun gilt es, den Rohbau zu vollenden und ein vielseitiges und unterhaltsames Leben ins neue Gebäude zu bringen. Die Region See Gaster braucht eine unabhängige, solide und fundierte Tageszeitung. Dass diese erhalten bleibt, liegt im Interesse aller.

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