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Platz 4 für Michelle Gisin, Sieg für Marta Bassino

Die Schweizer Skifahrerinnen vermögen zum Saisonauftakt in Sölden zu überzeugen. Michelle Gisin verpasst im Riesenslalom als Vierte das Podest nur knapp. Der Sieg geht an Marta Bassino.

Agentur
sda
Samstag, 17. Oktober 2020, 16:01 Uhr Ski alpin

Am Ende fehlten Michelle Gisin nur 17 Hundertstel zum ersten Podestplatz ihrer Karriere im Riesenslalom. Vor knapp einem Jahr beim Rennen in Killington hatte die Engelbergerin ebenfalls Rang 4 belegt. Auf diesem hatte Gisin in Sölden bereits bei Halbzeit gelegen, den Platz in den Top 3 schnappte ihr schliesslich die Slowakin Petra Vlhova weg, die dank Laufbestzeit im zweiten Durchgang von Platz 10 aus noch auf das Podest fuhr.

Als zweitbeste Schweizerin klassierte sich Lara Gut-Behrami im 8. Rang. Eine gute Leistung zeigte auch die Nidwaldnerin Andrea Ellenberger, die sich im zweiten Durchgang mit der drittbesten Laufzeit vom 25. auf den 11. Platz verbesserte und damit ihre Karriere-Bestleistung egalisierte. Zum ersten Top-Ten-Platz fehlten mehr als sieben Zehntel.

Pech bekundete Wendy Holdener, die das Rennen mit der Startnummer 1 eröffnet hatte. Die Schwyzerin lag bei Halbzeit auf Rang 7, fiel im 2. Lauf nach einem schweren Fehler im oberen Teil aber auf Platz 26 zurück. Holdener hatte erst Anfang Woche von den Ärzten grünes Licht für einen Start erhalten, nachdem sie Anfang September bei einem Trainingssturz in Saas-Fee den rechten Wadenbeinkopf gebrochen hatte.

Priska Nufer beendete das Rennen im 22. Rang. Den Einzug in den 2. Lauf hatten Camille Rast und Corinne Suter knapp verpasst.

Gewonnen wurde das Rennen von der Italienerin Marta Bassino, die bereits nach dem 1. Lauf geführt hatte. Für die 24-Jährige aus dem Piemont ist es der zweite Weltcupsieg nach ihrem Erfolg vor knapp einem Jahr beim Riesenslalom in Killington. Am Ende siegte sie 14 Hundertstel vor ihrer Landsfrau Federica Brignone, die in der vergangenen Saison sowohl den Gesamtweltcup als auch die Disziplinenwertung im Riesenslalom gewonnen hatte.

Auf einen Start verzichtete die Amerikanerin Mikael Shiffrin, die an Rückenbeschwerden leidet. Das Rennen fand aufgrund der Coronavirus-Pandemie ohne Zuschauer statt.

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