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Sorge um Flüchtlinge auf vermisstem Schlauchboot in Mittelmeer

Internationale Organisationen sorgen sich um das Schicksal von dutzenden Flüchtlingen, deren Schlauchboot im Mittelmeer seit dem Wochenende vermisst wird. «Wir sind sehr besorgt», sagte am Sonntag eine Sprecherin des Uno-Flüchtlingshilfswerks UNHCR.

Agentur
sda
Montag, 13. April 2020, 06:37 Uhr Rom
Das Uno-Flüchtlingshilfswerk (UNHCR) ist sehr besorgt über die Tatsache, dass zahlreiche Flüchtlinge auf Booten im Mittelmeer vermisst werden. Im Bild der Leiter des UNHCR, der Italiener Filippo Grandi. (Archivbild)
Das Uno-Flüchtlingshilfswerk (UNHCR) ist sehr besorgt über die Tatsache, dass zahlreiche Flüchtlinge auf Booten im Mittelmeer vermisst werden. Im Bild der Leiter des UNHCR, der Italiener Filippo Grandi. (Archivbild)
KEYSTONE/SALVATORE DI NOLFI

Das Boot sei offenbar gekentert. Die EU-Grenzschutzagentur Frontex teilte mit, sie habe bereits nach dem Boot gesucht. Ein Frontex-Flugzeug werde die Suche am Montag fortsetzen.

Nach Angaben der deutschen Seenotrettungsorganisation Sea Watch befanden sich mutmasslich 85 Menschen auf dem Schlauchboot. Sea Watch sowie die ebenfalls deutsche Organisation United4Rescue hatten nach eigenen Angaben am Wochenende dieses Boot sowie drei weitere Flüchtlingsboote in Seenot vor der Südküste von Malta gesichtet.

Von den übrigen drei Booten erreichte eines laut Frontex inzwischen Italien. Die beiden anderen seien zuletzt weiterhin auf See gesichtet worden. Auf diesen drei Booten befanden sich nach Angaben von Sea Watch insgesamt 173 Menschen.

Italien hatte in der vergangenen Woche wegen der Coronavirus-Pandemie alle seine Häfen geschlossen, auch für Schiffe mit aus Seenot geretteten Flüchtlingen. Die Entscheidung wurde von Sea Watch und anderen Seenotrettungsorganisationen heftig kritisiert.

Die unter der Corona-Krise leidenden Bürger Italiens dürften nicht der Grund dafür sein, «jenen Hilfe zu verwehren, die nicht Gefahr laufen, in einem Intensivbett zu ersticken, sondern zu ertrinken», hiess es in einer gemeinsamen Erklärung der Seenotretter.

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Herr Grandi, Europa hat jetzt andere Sorgen; da geht es um Leben oder Tod! Die "Flüchtlinge" fliehen vor Gewalt, welche in ihren Ländern herrscht, welche diese selber säen. Aber sie wollen nach Europa, weil dort "Milch und Honig fliesst" - glauben sie -. Herr Grandi, die UNCHR ist eine internationale Organisation, der auch Länder islamischen Glaubens angehören und ich fordere Sie daher auf, rufen Sie diese Länder zur Hilfe, denn da besteht religiöse Konformität mit den "Flüchtlingen". In Europa dominiert eine völlig andere Religionsstruktur mit einer humanistischen Einstellung, welche die "Flüchtlinge" als "andersgläubige" bezeichnen, welche nach deren Doktrin zu töten sind. Das zeigt sich auch dadurch, dass die "Flüchtlinge" gewalttätig und kriminell durch Europa ziehen und beträchtliche Angst und beträchtliches Leid in der heimischen Bevölkerung verursachen. In Europa herrscht mittlerweile erhebliches Leid durch die Corona-Epidemie, welche u.U. durch zuströmende "Flüchtlinge" - welche ja auch damit infiziert sind - wieder verschärft wird.