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Das Team stellt sich vor

Die Mitarbeiter der «Linth-Zeitung» erzählen, wo sie ihr Handwerk gelernt haben, was ihnen am ersten Arbeitstag durch den Kopf ging, was sie antreibt und welche Ziele sie für die neue Zeitung haben.

Linth-Zeitung
Freitag, 08. November 2019, 18:01 Uhr Einblick in die Redaktion
Die Räumlichkeiten in Uznach, in der die neue «Linth-Zeitung» produziert wird.
MARKUS TIMO RÜEGG

Die Gesichter der Menschen, die hinter der «Linth-Zeitung» stecken:

Urs Zweifel, Leiter, Jahrgang 1969, dabei seit 1. Februar 2000
Hobbys: Velofahren über Stock und Stein, Wandern, Wintersport, Grillieren, allerlei lesen, zwei Katzen

Ich erinnere mich noch gut, als ich am Morgen meines ersten Arbeitstages bei der «Südostschweiz», Gaster & See, durchs Uzner Städtli ging, um zur Redaktion im ehemaligen Modehaus Röllin zu gelangen. Unsicher war ich, ob ich die Chance packen würde, die mir mein damaliger Chef, Jerry Gadient, gegeben hatte. Von Journalismus hatte ich erst eine vage Ahnung. Es war der klassische Quereinstieg. Niemals hätte ich gedacht, dass daraus über 18 Jahre werden würden, in denen ich für die «Südostschweiz» tätig sein sollte. Und noch viel weniger, dass ich dereinst die Redaktion leiten würde. Inzwischen gibt es die «Südostschweiz», Gaster & See, nicht mehr. Und auch die «Zürichsee-Zeitung», Obersee, ist verschwunden. Jahrzehntelang standen wir in Konkurrenz zueinander, nun sind wir mit der Zusammenlegung der beiden Titel zur «Linth-Zeitung» zu Freunden geworden (wobei wir uns eigentlich schon vorher ganz gut leiden konnten). Ich freue mich sehr, mit dem neuen Team aus Journalistinnen und Journalisten beider ehemaliger Publikationen nun die «Linth-Zeitung» gestalten und prägen zu dürfen. Trotz der über 18 Jahre Zeitungsschaffen habe ich noch lange nicht genug. Die Neugier auf die Menschen und Ereignisse in der Region treibt mich immer wieder aufs Neue an. Vor allem aber möchte ich eines: Unsere Abonnenten und Leser mit gut gemachten Geschichten unterhalten – damit die «Linth-Zeitung» für sie zur unverzichtbaren Lektüre wird.

Daniel Graf, Multimedia-Redaktor, Jahrgang 1991, dabei seit 1. September 2014
Hobbys: Beachvolleyball, Darts, Magic the Gathering, Sprachen, Fischen, Lesen, Musikfestivals

Seit ich den Journalismus-Lehrgang am MAZ abgeschlossen habe, bin ich als Redaktor bei der Südostschweiz angestellt. Mit dem Wandel von der «Südostschweiz» zur «Linth-Zeitung» verändern sich auch meine Tätigkeiten: Nachdem ich jetzt vier Jahre lang fast ausschliesslich für die Zeitung geschrieben habe, bewege ich mich nun ins «Neuland», wie die bekannteste deutsche Politikerin das Internet einst bezeichnete: Ob auf «Linthzeitung.ch», der dazugehörigen App, die bald folgt, oder auf sämtlichen Social-Media-Kanälen – ich will Geschichten künftig vermehrt in Bildern und Videos erzählen, Inhalte und Zusammenhänge in Grafiken und interaktiven Karten darstellen oder Ihnen mit Timelines die Übersicht erleichtern. Und vor allem: Ich will Ihre Geschichten erzählen! Ob jung oder alt, ob Wakeboarder oder Älpler, ob Verkehrspolizistin oder Handörgelispieler, ob Freizeit-Model, Schülerin, Barkeeper oder engagierte Bürgerin: Ich bin überzeugt, Sie alle erleben Momente, über die es sich zu berichten lohnt, auf die Sie stolz sind oder die Sie auch einmal ärgern. Genau diese Geschichten will ich erzählen. Dafür komme ich persönlich bei Ihnen vorbei – fühlen Sie sich aber auch jederzeit frei, mich zu kontaktieren: per E-Mail, Facebook, Whatsapp, Instagram oder mit einem klassischen Brief; in der Beiz, in der Badi, auf dem Sportplatz, auf der Strasse oder im Bus. Denn der Erfolg unseres neuen Produkts ist untrennbar mit Ihnen verbunden.

Christine Schibschid, Multimedia-Redaktorin, 33-jährig, dabei seit 1. September 2016
Hobbys: Die schöne Natur in der Region geniessen, beim Bouldern, Wandern oder Biken.

Bei der neuen «Linth-Zeitung» werde ich als Redaktorin für die Region im Einsatz sein. Das ist ein abwechslungsreicher Job, bei dem ich mit verschiedenen Themen konfrontiert bin. Ich schreibe über alles, was in der Region gerade aktuell ist. An einem Tag sitze ich vielleicht im Gericht, an einem anderen gehe ich auf eine Viehschau, treffe mich mit einem Winzer, besichtige einen neu angelegten Wanderweg am Walensee oder mache mir beim Blues‘n’Jazz ein Bild vor Ort. Meine erste journalistische Station war 2005 ein Praktikum bei einer Regionalredaktion der Süddeutschen Zeitung im Landkreis München. Anschliessend habe ich in München Kommunikationswissenschaft studiert und beim Uniradio gearbeitet. Danach gings ins Volontariat bei Radio Charivari. Anschliessend war ich gut drei Jahre Nachrichtensprecherin bei Gong 96,3 in München. Wegen der Liebe hat es mich in die Schweiz verschlagen. Schon früher war ich am Wochenende gern in den Bergen. Auch auf Konzerte gehe ich gern, am 8. Oktober zum Beispiel zu Sophie Hunger. Als Journalistin ist mir wichtig, komplexe Sachverhalte so darzustellen, dass sie jeder versteht. Gleichzeitig lege ich Wert darauf, kritisch nachzufragen und Themen von mehreren Seiten zu beleuchten, damit sich die Leser eine Meinung bilden können. Auch im Onlinebereich werde ich mich bei der neuen Zeitung einbringen. Ich freue mich, dort einen jungen, frischen und humorvollen Ton anzuschlagen.

Pascal Büsser, Dienstchef, Jahrgang 1984, dabei seit 1. Januar 2013
Hobbys: SUP, Mountainbike, Wandern, neue Tiny-Desk-Konzerte auf Youtube entdecken, Fotografie, Lesen

Am Anfang stand ein Matchbericht über die Frauen des FC Rapperswil-Jona. Das war 2007. Seit 2013 bin ich als vollamtlicher Redaktor für den Regionalteil der «Südostschweiz» bzw. der «Linth-Zeitung» unterwegs, seit Mitte 2014 mit Schwerpunkt Rapperswil-Jona und Kantonspolitik. Dazwischen lagen ein Praktikum und regelmässige Wochenendeinsätze in der Sportredaktion – nebenher zum Studium der Medien- und Kommunikationswissenschaften und Zeitgeschichte in Fribourg. Als Journalist ist es mein Anspruch, für unsere Leserinnen und Leser hinter die Kulissen des regionalen Geschehens zu schauen und auch jene Themen aufzugreifen, welche die offiziellen Stellen lieber nicht thematisieren möchten. Dabei aber den Blick für die positiven Geschichten und die Menschen der Region, die Spezielles leisten oder interessanten Tätigkeiten nachgehen, nicht zu verlieren. In meiner zweiten Rolle als Dienstchef bin ich bestrebt, unserer Leserschaft, zusammen mit unserem Redaktions-Team, in jeder Ausgabe einen möglichst interessanten Themenmix anzubieten. In der Freizeit trifft man mich auf der Lützelau, in der Stadtbadi, auf einem Bike-Trail, im Kulturlokal Schänis oder auf der Federi, an deren Fuss ich aufgewachsen bin.

Urs Schnider, Redaktor, Jahrgang 1965, (wieder) dabei seit 1. April 2019
Hobbys: Musik, Lesen, Menschen und ihre Geschichten, Wandern, Wein, Natur

«Man nehme gewöhnliche Worte und sage aussergewöhnliche Dinge.» Diesen Satz von Schopenhauer hörte ich während meiner Ausbildung an der Journalistenschule MAZ oft. Oder diesen (vom selben Urheber): «Schreiben ist denken.» Ich könnte noch ein paar weitere aufzählen, aber ich lasse es. Ich arbeite nun seit über 25 Jahren im Journalismus, die meiste Zeit im Lokaljournalismus. Abstecher in die Verbands- und Unternehmenskommunikation sowie kürzlich hinters Mikrofon bei einem Radiosender folgten. Magazinjournalismus und zwei Jahre als hauptberuflicher Musiker ebenso. Nun bin ich nach zwei Jahren bei anderen Unternehmen zur «Linth-Zeitung» zurückgekehrt, die damals noch «Südostschweiz» See-Gaster hiess.
Das Faszinierende am Lokaljournalismus ist für mich, dass nie Routine aufkommt. Vom «Priisbödele» zum Rockkonzert; vom Strassenwischer zum Regierungsrat. Man muss Menschen mögen und ihre Geschichten. Was mich antreibt, ist, Journalismus, der wirkt. Einige meiner Artikel haben nicht nur Echo bei der Leserschaft ausgelöst, sondern brachten ganz konkrete Massnahmen gegen Missstände. Etwa beim Strassenbelag an der Rickenstrasse, als erst nach einem tödlichen Unfall und einer Artikelserie unserer Zeitung die Behörden endlich tätig wurden, um den gefährlichen Strassenbelag zu sanieren. Als wir darüber schrieben, ging plötzlich alles sehr schnell. Dabei versuche ich – ein weiterer Anspruch aus der Journalistenschule – zu zeigen, was auf der «Bühne» passiert und nicht mich selber auf die Bühne zu stellen.
Ein Wunschartikel, den ich gerne mal noch schreiben möchte? Den Papst zu interviewen, das fände ich spannend. Ich hätte viele Fragen an ihn. Als Journalist, aber auch als Mensch und Christ.

Ramona Nock, Redaktorin, Jahrgang 1986, dabei seit 1. Oktober 2018
Hobbys: Sport (ab und zu), Kaffee trinken (oft, vor allem morgens, immer mit Milch!), Reisen

Beim Stichwort «Linth-Zeitung» denke ich an meine allerersten journalistischen Gehversuche. 2004 schrieb ich auf der damaligen Redaktion meine anfänglich wohl noch etwas holprigen Texte. Und entdeckte meine Freude am journalistischen Schreiben. Diese ist bis heute geblieben. Mit der Diplomausbildung an der Schweizer Journalistenschule MAZ bin ich definitiv in die Medienwelt eingetaucht. Nach einem Abstecher an die Uni, einem Master in Ethnologie und Forschungsaufenthalten in Uganda bin ich 2015 als festangestellte Redaktorin zur «Zürichsee-Zeitung Obersee» zurückgekehrt. Meine Geschichten für die neue «Linth-Zeitung» sind Geschichten mit Menschen im Zentrum – Gesellschaftsthemen, ein Schuss «Glanz und Gloria» sowie alles, was in und um Rapperswil-Jona die Gemüter bewegt. Geschrieben als Texte, wie ich sie gern selber lesen würde: mit der nötigen Würze, einem roten Faden und einem Einstieg, bei dem Ihnen als Leser morgens nicht das Gesicht einschläft. Das zumindest ist mein Anspruch an gute, lebendige Texte. Damit möchte ich zu einem bunten Themenmix im Blatt beitragen. Privat trifft man mich in der Natur, beim Kaffeetrinken an der Rapperswiler Seepromenade oder beim Schmökern in dicken Krimis in der Stadtbibliothek. Und ich nehme mit Vorliebe die Buchstaben am Rapperswiler Hauptplatz ins Visier. Ein Fauxpas, ein Lapsus, eine kreative Idee: Sie werden darüber lesen – versprochen.

Bernhard Camenisch, Sportredaktor, Jahrgang 1981, dabei seit 1. April 2013
Hobbys: Darts, Tischtennis, Billard (aktiv), diverse Sportarten am Fernsehen verfolgen

Ich bin Bernhard Camenisch (werde aber lieber Börni genannt), 37-jährig, und bin seit April 2013 für die «Südostschweiz» Gaster & See tätig. In der Redaktion in Uznach bin ich für den Regionalsport zuständig. Sportjournalismus war schon früh meine Leidenschaft, wohl auch, weil ich durch meinen Papa genetisch «vorbelastet» bin. So habe ich schon während meiner Kantonschulzeit mein Portemonnaie mit Zeitungsberichten über Fussball und Eishockey aufgebessert. An der Schule für Angewandte Linguistik (SAL) in Zürich habe ich meine journalistische Ausbildung vertieft, ehe ich 2008 bei der «Davoser Zeitung» meine erste feste Redaktorenstelle antrat. Wohntechnisch hat es mich noch heute nicht aus dem Kanton Graubünden, wo ich aufgewachsen bin, weggezogen. Man könnte meinen, ich geniesse dort im Sommer und im Winter die Vorzüge der Berge, so ist es aber nicht. Als Hobbys bevorzuge ich weniger bewegungsfreudige Sportarten wie Darts, Tischtennis oder Billard. Am TV gibt es hingegen kaum eine Sportart, bei der ich vorbeizappe. Am liebsten schaue ich die NFL (American Football), zudem fühle ich mich mit dem Eishockey (mein Lieblingsteam spielt übrigens nicht in der Schweiz) sehr verbunden. Es war schon bisher mein Bemühen, unseren Lesern einen möglichst interessanten, abwechslungsreichen Regionalsport mit spannenden und personenbezogenen Storys zu bieten. Bei der «Linth-Zeitung» soll dies nicht anders sein.

Silvano Umberg, Sportredaktor Jahrgang 1980, dabei seit 1. Oktober 2018
Hobbys: verschiedensten Sport treiben und schauen, Reisen, Wandern, Tiere

Durch die «Linth-Zeitung» schliesst sich für mich ein Kreis. Nachdem ich zuvor viele Jahre als freier Mitarbeiter (hauptsächlich Fussball-Korrespondent) der «Glarner Nachrichten» gewirkt hatte, erhielt ich 2006 eine Festanstellung als Sportredaktor für die Ausgaben Glarus und Gaster-See der Südostschweiz. Nach Abschluss des vierjährigen Kommunikationsstudiums an der Hochschule für Wirtschaft Zürich (HWZ) suchte ich eine neue Herausforderung und wechselte deshalb zur damals noch unabhängigen «Zürichsee-Zeitung», die 2010 von Tamedia übernommen wurde. Zehn Jahre später kehre ich nun quasi zu meinen Wurzeln zurück – durch das Joint Venture zwischen der Somedia, welche bei der «Linth-Zeitung» federführend ist, und der Tamedia. Ich freue mich, für diese neue Regionalzeitung tätig sein zu dürfen, und bin überzeugt, dass der Zusammenschluss der «Südostschweiz» Gaster & See und der «Zürichsee-Zeitung» Obersee für die Leserinnen und Leser ein Gewinn ist, gerade im Sport. Weil die Kräfte nun gebündelt sind, wird die «Linth-Zeitung» noch näher am Ball oder Puck sein können, aber auch mehr Kapazität für spezielle Geschichten haben, sprich mehr Qualität, Tiefe und auch Vielfalt liefern können. Mein Ziel ist es, einen «Regionalsport» zu produzieren, der meine Faszination für den Sport widerspiegelt. Es soll mehr als das Übliche bieten, den Sport und die Köpfe dahinter auch einmal von einer anderen, neuen Seite zeigen.

Sibylle Speiser, Redaktorin Abenddienst, Jahrgang 1961, dabei seit
1. September 2000
Hobbys: Mein grösstes Hobby ist die Natur: Tiere sowie alles was wächst, sind mir sehr wichtig.

Mein Name ist Sibylle Speiser, ich bin 57 Jahre alt und arbeite nunmehr seit 18 Jahren als Redaktorin bei der «Südostschweiz», Ausgabe Gaster & See. In den Journalismus bin ich als Quereinsteigerin geraten. Vormals Religionslehrerin, lernte ich das Handwerk der schreibenden und redaktionellen Kunst während sieben Jahren Stück für Stück durch diverse Aufgaben bei der ehemaligen «Rorschacher Zeitung». Danach war ich vier Jahre lang beim «Appenzeller Volksfreund» (Appenzell Innerrhoden) als Redaktorin im Einsatz und ein weiteres Jahr als freie Journalistin unterwegs, bevor ich im Herbst 2000 mit meiner Arbeit bei der «Südostschweiz», Ausgabe Gaster & See, in Uznach begann. Nach vielen Jahren des Schreibens arbeite ich nun schon eine Weile meist im Hintergrund: Hauptsächlich redigiere ich Fremdtexte und mache den Abenddienst, das heisst, ich bin für den Abschluss unserer Regionalausgabe verantwortlich. Fürs Redigieren und den abendlichen Abschluss werde ich auch bei der neuen «Linth-Zeitung» verantwortlich zeichnen. Das mache ich sehr gerne, da es mir liegt, Wesentliches in Texten und Layouts wahrzunehmen. Ich werde mich auch bei der «Linth-Zeitung» bemühen, dass möglichst alles, was ich sehe, fehlerfrei in den Druck gelangt. Privat bin ich seit mehr als 20 Jahren glücklich verheiratet und habe zwei erwachsene, aufgestellte Söhne, die mein Mann mit in die Ehe gebracht hat.

Markus Timo Rüegg, Redaktor Bild, 53-jährig, dabei seit 1. September 1993
Hobbys: Feuermacher, Fischer, Fotograf, Golfer, Kunst-, Literatur-, Musik- und Weinliebhaber

Ich arbeite seit dem Spätsommer 1993 in verschiedenen Funktionen (Verlagsleitung, Marketing, Redaktion) für die heutige «Linth-Zeitung». Seit zwei Jahren bin ich als Redaktor Bild tätig. Meine Ausbildung im Journalismus genoss ich am Medienausbildungszentrum in Luzern. Ende der Achtzigerjahre war ich Chefredaktor des Lokalradios Wil. Bezüglich der neuen «Linth-Zeitung» bin ich erstaunt, wie lange sich die beiden Lokalredaktionen als Konkurrenten halten konnten. Die Region See Gaster ist zwar enorm vielfältig, leistungs- und ausdrucksstark, aber auch überschaubar und verhältnismässig klein. Insofern ist der Zusammenschluss aus wirtschaftlichen und gesellschaftspolitischen Gründen logisch und konsequent. Die spannende Aufgabe, eine starke Zeitung für eine starke Region zu machen, ist Ansporn und Herausforderung zugleich. Ich bin überzeugt, dass die neue «Linth-Zeitung» in kurzer Zeit zu einem festen Bestandteil im Tagesablauf unserer Abonnenten wird. Inhaltlich wünsche ich mir noch mehr Mut zum Bild, qualitativ hochstehende und reichhaltige Inhalte und klare gestalterische Layout-Formen. Das Fundament mit dem neuen Team ist gelegt. Nun gilt es, den Rohbau zu vollenden und ein vielseitiges und unterhaltsames Leben ins neue Gebäude zu bringen. Die Region See Gaster braucht eine unabhängige, solide und fundierte Tageszeitung. Dass diese erhalten bleibt, liegt im Interesse aller.

Fabio Wyss, Redaktor, Jahrgang 1989, dabei seit 1. September 2019
Hobbys: Natur und Sport am liebsten kombiniert, sei es auf dem See, Schnee oder im Wald. 

Der Wahrheit auf den Grund gehen. Das ist die tägliche Arbeit eines Journalisten. So lernte ich es im Journalismus- und Kommunikationsstudium an der ZHAW in Winterthur. Eigentlich ganz banal. Wären da nur nicht die verschiedenen Perspektiven eines jeden einzelnen Menschen. Jeder kennt seine eigene Wahrheit – und das ist auch gut so. Gerne bringe ich diese Wahrheiten zusammen zu einem spannenden, hintergründigen Artikel. Am liebsten decke ich die Themen Politik, Wirtschaft und Gesellschaft ab. Nachdem ich selber jahrelang professionell Kanusport betrieben habe, reizen mich neue Themenfelder ausserhalb der Sportwelt. Dennoch bin ich froh um meinen Sportlerhintergrund: Nur so fand ich als ehemaliges Subjekt der Berichterstattung den Weg zur «Linth-Zeitung». Zudem lehrte mich der Leistungssport zielstrebig, hartnäckig und willensstark zu sein. Alles Eigenschaften, die mir hoffentlich bei der Wahrheitssuche helfen werden.

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