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Ein klares Ja für das neue Gemeindehaus Gommiswald

Die Feuerwehr bekommt in Gommiswald definitiv «eins aufs Dach»: Mit 67 Prozent Ja-Stimmen geben die Bürger grünes Licht für den Baukredit von 3,65 Millionen für ein Gemeindehaus über dem Feuerwehrdepot.

Ramona
Nock
Montag, 20. Mai 2019, 09:37 Uhr Wahlsonntag
Ja zum neuen Gemeindehaus: Auf dem Parkplatz Dorf in Gommiswald entsteht ein Grossprojekt.Visualisierung Gemeinde Gommiswald
Visualisierung Gemeinde Gommiswald.

Peter Hüppi fällt ein Stein vom Herzen. Dem Gemeindepräsidenten von Gommiswald ist die Freude über das klare Abstimmungsresultat zum neuen Gemeindehaus deutlich anzuhören. Die Freude in seiner Stimme übertönt sogar den Lärmpegel der Gewerbeausstellung, an der Hüppi sich am Abstimmungssonntag befindet.

1114 Stimmbürger haben in der Gemeinde am Südhang des Rickens grünes Licht für den Baukredit von 3,65 Millionen Franken gegeben – und sagen damit Ja zu einem neuen Verwaltungsgebäude. Das Resultat entspricht einem Ja-Anteil von rund 67 Prozent. Lediglich 538 Bürger lehnten die Vorlage ab. Dies bei einer Stimmbeteiligung von 45 Prozent.

Er sei «froh und glücklich» über das deutliche Resultat, sagt Hüppi. «Wir haben gut anderthalb Jahre auf dieses Projekt hingearbeitet. Das klare Ja zeigt, dass wir vieles richtig gemacht haben.» Es bestätige, dass ein durchdachtes Projekt vorliege und der Bürger dieses goutiere.

Ein Ja zu allen Ausbauplänen

Das neue Gemeindehaus kann nun wie vorgesehen über dem geplanten Feuerwehrdepot auf dem Parkplatz Dorf in Gommiswald erstellt werden. Der Neubau für die Verwaltung ist Teil des Gesamtprojekts «vier in eins»: Zentral im Dorf gelegen sollen nebst dem neuen Gemeindehaus ein Feuerwehrdepot mit Tiefgarage sowie ein Entsorgungspark erstellt werden. Mit Ausnahme des Gemeindehauses war der Baukredit für das Vorhaben bereits letzten Herbst erteilt worden. Mit dem Ja zum 3,65 Millionen-Kredit für die neue Verwaltung können die Ausbaupläne der Gemeinde beim Dorfeingang nun vorangetrieben werden.

Inputs der Bürger diskutieren

Gemäss Hüppi geht es nun darum, das Projekt durch alle Instanzen hindurch bewilligen zu lassen. Zudem sollen die Inputs der Bürger aus dem letzten Info-Anlass aufgenommen werden. Dort ging es etwa um die Einfahrt bei der Tiefgarage oder mögliche Solarpanels auch auf der Fassade. «Wir nehmen alle Inputs mit in die nächste Sitzung der Baukommission», verspricht Hüppi. Dort werde man diskutieren, was machbar sei. «Es ist immer schön, wenn der Bürger mitplanen will», fasst er zusammen. Dann könne es nämlich kein schlechtes Projekt sein.

Der Spatenstich ist laut Hüppi im Frühling 2020 geplant, die Inbetriebnahme könnte im Idealfall im Herbst 2021 erfolgen.

Altes Gemeindehaus verkaufen?

Während der Bauzeit bleibt die Gemeindeverwaltung wie gehabt am bisherigen Standort. Das Gemeindehaus sei zwar in die Jahre gekommen, sagt Hüppi, jedoch seien bis zum Umzug in den Neubau keine Sanierungen nötig. Was dereinst mit dem Haus mit Baujahr 1910 geschieht, ist gemäss dem Gemeindepräsidenten noch nicht definitiv entschieden. Ein Verkauf sei denkbar, sagt Hüppi. Allenfalls könne die Gemeinde es aber auch anderwertig nutzen.

 

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