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St. Gallen gibt wegen Graubünden mehr Geld aus

Die drei Fachhochschulen in Buchs, Rapperswil und St. Gallen sollen eine Leitung erhalten. Dies würde zu höheren Ausgaben führen. Unter anderem auch wegen Graubünden.

Südostschweiz
01.06.17 - 15:40 Uhr
Wirtschaft
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Die Studenten der HSR hätten den gleichen Rektor, wie Buchs und St. Gallen.
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Auslöser für den Plan der St. Galler Regierung ist das neue Hochschulgesetz. Dieses führt unter anderem dazu, dass das NTB Buchs alleine die Bedingungen für die Akkreditierung als Fachhochschule nicht mehr erfüllt. Es droht gemäss einer Mitteilung des Kantons die Streichung von Bundesbeiträgen.

Die Regierung schlägt deshalb eine einheitliche Trägerschaft vor.  Damit würde es künftig nur noch einen Hochschulrat und nur noch einen Rektor geben. Dieser Entscheid muss vom Parlament allerdings noch abgesegnet werden. Im September wird sich nämlich der Kantonsrat mit dem Bericht und einem entsprechenden Gutachten auseinandersetzen.

Zudem braucht es noch Verhandlungen mit den Nachbarkantonen und dem Fürstentum Liechtenstein. St. Gallen will mit der neuen Struktur auch den Lead gegenüber den Kantonen Thurgau, Schwyz, Glarus, Appenzell Ausser- und Innerrhoden sowie dem Fürstentum Liechtenstein übernehmen. Das würde aber auch bedeuten, dass sich diese Kantone nicht stärker finanziell beteiligen müssten – trotz des Ausstiegs von Graubünden. St. Gallen wird jedoch mit insgesamt 2.7 Millionen Franken belastet.

Die Trägerschaft unter einem Dach sei das einzige Modell, das «hundertprozentig eine Akkreditierung durch den Bund bekommt», betont jedoch Bildungschef Stefan Kölliker.

 

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Das sind nun die Konsequenz der diktatorischen Hochschulpolitik des Kantons St Gallen, das gleicheProblem haben wir im Spital (Gesundheitswesen). Seit Jahren betreiben gewisse St Gallerpolitiker eine Graubünden feindliche Politik, die sich auch in dem Sinne widerspiegelt in der Aeusserung, Graubünden gehöre nicht zur Ostschweiz, ausser beim Zahlen. Am besten sah man das bei dem Projekt EXPO Bodensee, sowie bei der Gründung div. Institute bei den Hochschulen, wo Graubünden wissentlich ausgeschlossen wurde, es ist nun die logische Konsequenz sich aus dieser Machtdiktatorischen Vereinigung (St Gallen) zu verabschieden und den eigenen Weg zu gehen, der vielversprechend aussieht (mehr Richtung Süd-Osten), wo man auch willkommen ist.

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