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Sony erwartet trotz Chipkrise steigende Gewinne

Der japanische Elektronik- und Unterhaltungskonzern Sony hat im Geschäftsjahr 2025/26 per Ende März den Betriebsgewinn um 13 Prozent gesteigert.

Agentur
sda
08.05.26 - 11:50 Uhr
Wirtschaft
Sony hat im vergangenen Jahr von höheren Spielverkäufen wie auch vom Geschäft mit Musik profitiert. (Archivbild)
Sony hat im vergangenen Jahr von höheren Spielverkäufen wie auch vom Geschäft mit Musik profitiert. (Archivbild)
KEYSTONE/EPA/RODRIGO REYES MARIN

Für das laufende Geschäftsjahr rechnet der Konzern dank der Sparten Videospiele und Musik mit weiterem Gewinnwachstum - trotz hoher Kosten für elektronische Komponenten, die für den Bau der Spielkonsole Playstation 5 benötigt werden.

Der Umsatz von Sony belief sich im vergangenen Geschäftsjahr auf 12'479,6 Milliarden Yen oder umgerechnet 62,1 Milliarden Franken. Das entspricht einem Plus von 4 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Der Betriebsgewinn stieg um 13 Prozent auf 1447,5 Milliarden Yen respektive 7,2 Milliarden Franken.

Getragen wurden die Resultate vor allem vom Geschäft mit Videospielen und Musik. Dazu beigetragen hätten höhere Spielverkäufe sowie bessere Einnahmen aus Streamingdiensten, mobilen Anwendungen und Merchandising-Produkten.

Die Verkäufe der Playstation 5, der wichtigsten Konsole des japanischen Konzerns, gingen dagegen zurück. Dieser Trend dürfte sich im laufenden Geschäftsjahr fortsetzen. Konkrete Verkaufszahlen für die Konsole oder die dazugehörigen Spiele nannte Sony allerdings nicht.

Der Preis der Playstation 5 wurde zuletzt im April erneut erhöht. Sony begründete dies mit den gestiegenen Kosten für elektronische Bauteile.

Für 2026/27 erwartet Sony einen leicht rückläufigen Umsatz, gleichzeitig aber einen um 13 Prozent höheren Betriebsgewinn. Trotz stark steigender Preise für elektronische Komponenten infolge des massiven Ausbaus von Rechenzentren für Künstliche Intelligenz geht der Konzern davon aus, dass die Margen bei den Konsolen stabil bleiben.

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