Chinas Exporte trotz Iran-Konflikts stark gestiegen
Chinas Aussenhandel hat im April trotz des Iran-Konflikts und der Belastungen für die Weltwirtschaft mit deutlich gestiegenen Exporten und Importen überrascht. Der Wert der Ausfuhren stieg in US-Dollar berechnet um 14,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat.
Chinas Aussenhandel hat im April trotz des Iran-Konflikts und der Belastungen für die Weltwirtschaft mit deutlich gestiegenen Exporten und Importen überrascht. Der Wert der Ausfuhren stieg in US-Dollar berechnet um 14,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat.
Die Importe legten um 25,3 Prozent zu, wie die Zollbehörde in Peking mitteilte. Unterm Strich blieb demnach ein Handelsüberschuss von 84,82 Milliarden Dollar.
Analysten hatten vorab mit einem Exportwachstum von 6,5 Prozent gerechnet, nachdem im Vormonat nur ein Zuwachs von 2,5 Prozent zu Buche gestanden hatte. Für die Importe hatten die Experten ein Plus von 20,4 Prozent erwartet.
Der Veröffentlichungstermin der jüngsten Handelsdaten Chinas fällt just in den Vorlauf des geplanten Peking-Besuchs von US-Präsident Donald Trump in der kommenden Woche.
Ein Jahr nach der Eskalation im Handelskonflikt mit den USA stiegen Chinas Exporte in die Vereinigten Staaten im April um 11,3 Prozent. Die Importe von dort erreichten ein Plus von 9 Prozent. Nach Deutschland exportierte China im Jahresvergleich 7,6 Prozent mehr, die Einfuhren aus der Bundesrepublik legten um 1 Prozent zu.