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Die Hans Eberle AG investiert in ökologischen Strom

Die Firma aus Ennenda hat ein neues Kraftwerk für die hauseigene Stromproduktion in Betrieb genommen. Die neue Wasserkraftschnecke ersetzt die nach über 100-jährigem Betrieb 2014 ausgestiegene Francis-Turbine.

Südostschweiz
11.07.20 - 04:30 Uhr
Wirtschaft
Die Maschine wird in den trockengelegten Dorfbach eingelegt.
Die Maschine wird in den trockengelegten Dorfbach eingelegt.
PRESSEBILD

Mit dem Erneuerungsbau, der im Sommer 2021 fertiggestellt wird und bei welchem stark auf Nachhaltigkeit gesetzt wird, hat das Unternehmen entschieden, in die Produktion von erneuerbarem Strom zu investieren. Durch die Erneuerung des Kraftwerks kann die Hans Eberle AG künftig knapp zehn Prozent des jährlichen Strombedarfs mit selbst erzeugter Energie decken, wie die Firma mitteilt. Der Strom wird für die Haustechnik des direkt anliegenden Neubaus eingespiesen. So werden künftig Heizung, Kühlung, Lüftung, Beleuchtung des neuen Gebäudes durch saubere Energie aus eigener Produktion abgedeckt.

Die Kraft der Linth und des Dorfbachs in Ennenda werden schon seit mehreren hundert Jahren genutzt. So wurde zu Zeiten der Textilindustrie die Wasserkraft für das Weben von Stoffen genutzt. Die Firma Hans Eberle AG ist eine von vier Dorfbachgenossenschaftern, die den Ennendaner Dorfbach heute noch als ursprünglichen Fabrikkanal nutzen und damit eigenen Strom produzieren.

Das Wasser wird eingangs Ennenda aus der Linth in den Dorfbach geleitet und weist einen konstanten Durchfluss von drei Kubikmeter Wasser pro Sekunde auf. Diese Situation erweist sich auch viele Jahre später noch prädestiniert für die Stromproduktion. Mit dieser Investition unterstreiche die Firma das Bekenntnis zum nachhaltigen Umgang mit Ressourcen und leiste damit einen aktiven Beitrag zum Klimaschutz, heisst es. (eing)

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