Braunwald und Elm sind wichtig für die Raststätte
Die Raststätte Glarnerland AG blickt auf ein erfreuliches Geschäftsjahr zurück. Mehr als man denke, hange das auch von einer funktionierenden Zusammenarbeit im Glarner Tourismus ab, hiess es dazu.
Die Raststätte Glarnerland AG blickt auf ein erfreuliches Geschäftsjahr zurück. Mehr als man denke, hange das auch von einer funktionierenden Zusammenarbeit im Glarner Tourismus ab, hiess es dazu.
Von Aldo Lombardi
Die Frequenz der Raststätte Glarnerland in Niederurnen ist nach wie vor erheblich vom Verlauf der touristischen Verkehrsströme auf der A3 beeinflusst. Und diese wiederum sind abhängig von den Frequenzen in der Bündner Hotellerie und in den Wintersportorten im Glarnerland, in den benachbarten Gebieten im St. Galler Oberland und in Graubünden. Das zeigte sich an der 33. Generalversammlung der Raststätte Glarnerland AG vom Dienstag, an der mit 168 Aktionärinnen und Aktionären 91,66 Prozent des Aktienkapitals vertreten waren. Die Versammlung genehmigte einmal mehr diskussionslos alle Geschäfte der Traktandenliste.
Die Wichtigkeit der Schneeverhältnisse zeigt sich in den Frequenzen: So verzeichnete das Marché-Restaurant am 10. Februar den umsatzstärksten Tag. Als schwächster Tag wurde der 20. November registriert. Die umsatzstärksten Tage erzielen dabei mehr als den fünffachen Umsatz der schwächsten Tage.
Beachtlich auch die Zahlen der Reisebusse: 2018 machten insgesamt 1022 Reisebusse mit 34 269 Fahrgästen auf der Raststätte Halt.
Unverändert hohe Dividende
So darf die Raststätte Glarnerland insgesamt auf ein erfreuliches Geschäftsjahr 2018 zurückblicken. Die Jahresrechnung schliesst bei gleichbleibenden Abschreibungen von 77 600 Franken mit einem praktisch identischen Jahresgewinn gegenüber 2017 von 192 000 Franken ab. An Baurechtszinsen sind im Berichtsjahr rund 708 000 (Vorjahr 709 000) Franken an den Kanton abgeliefert worden.
Die wiederum gut besuchte ordentliche Generalversammlung in der Raststätte genehmigte diskussionslos die Jahresrechnung und natürlich auch die Ausschüttung der gleichbleibenden Dividende von 6 Prozent auf das Aktienkapital von 3 Millionen Franken. In den Verwaltungsrat wurde der neue Gemeindepräsident von Glarus Nord, Thomas Kistler, gewählt. Er ersetzt den zurückgetretenen Martin Laupper.
Das Tor zum Glarnerland
In seinen einleitenden Worten erwähnte Verwaltungsratspräsident Hans Umberg die an der letzten Landsgemeinde gefällten Entscheide betreffend touristischer Entwicklung von Elm und Braunwald und die neu gegründete Visit Glarnerland AG. «Es ist zu hoffen und zu wünschen, dass dieser erneute Anlauf für eine umfassende Zusammenarbeit zugunsten des Glarner Tourismus und unseren Kanton von Erfolg gekrönt sein wird», fuhr er fort. Es sei auch für die Raststätte von nicht zu unterschätzender Bedeutung, ob die beiden Tourismusdestinationen in Glarus Süd eine Zukunft vor sich haben und ob das nahe liegende Sportzentrum ein attraktiver Anziehungspunkt für Jung und Alt bleiben wird.
Bevor die Gäste zum grosszügigen Buffet schreiten konnten, überbrachte Frau Landesstatthalter Marianne Lienhard die Grüsse und den Dank des Regierungsrates. Sie bezeichnete die Raststätte als tolles Eingangstor und als sehr gute Visitenkarte für das Glarnerland.
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