Eckanschluss in Ziegelbrücke kommt 2022 endlich wieder
Regionalzug-Benützer vermissen ihn: den schlanken Anschluss zwischen Glarner Linie und Walensee-Linie. Nun kommt er wieder. Dank der Südostbahn, die ab Dezember 2020 auch ins Glarnerland fährt.
Regionalzug-Benützer vermissen ihn: den schlanken Anschluss zwischen Glarner Linie und Walensee-Linie. Nun kommt er wieder. Dank der Südostbahn, die ab Dezember 2020 auch ins Glarnerland fährt.
Die Südostbahn und die SBB bauen ihr Angebot im Raum Obersee-Glarnerland aus.» Laut einer gemeinsamen Mitteilung kommt im Fahrplan 2021 der Halbstundentakt Ziegelbrücke–Uznach und Viertelstundentakt nach Rapperswil.
Die grosse Neuigkeit für das Glarnerland: Künftig fährt nicht mehr die SBB, sondern die SOB die S6 von Rapperswil nach Schwanden – und in den Randzeiten bis nach Linthal. «Die S6 wird mit modernstem Rollmaterial betrieben, den Flirt-Zügen der neusten Generation», schreibt Christof Kamm, Hauptabteilungsleiter beim Kanton.
Und: «Dank der guten Zusammenarbeit mit der SBB und der SOB kann mit dem künftig halbstündlichen Eckanschluss eine grosse Lücke geschlossen werden.» Wie Kamm präzisiert, entsteht so ein halbstündlicher Anschluss auch nach Chur. Eine «lang ersehnte» Verbindung könne damit neu erreicht werden, so die Mitteilung. Allerdings erst ab Dezember 2022, wenn die SBB die Strecke Ziegelbrücke–Chur saniert hat. Auch die Sernftaler, die mit dem Bus in Schwanden die S25 erreichen und in Ziegelbrücke heute warten, bekommen dann einen stündlichen Eckanschluss Richtung Chur.
Öfter auf den Bus ausweichen müssen dann die Nieder- und Oberurner: Ein Halt und damit der Halbstundentakt werde wegfallen, sagt Kamm. Noch offen sei, ob es die S6 oder die S25 trifft.
Mehr Züge rund um Rapperswil
Von Uznach bis Rapperswil – wo der Züri-Oberland-Zug wieder am gleichen Perron warten wird – fahren künftig vier Züge pro Stunde und Richtung, zwischen Ziegelbrücke und Uznach wird es ein Halbstundentakt, der Benken nicht mehr auslässt. Rapperswil rückt vier Minuten näher an St. Gallen. Glarner, die nach St. Gallen reisen, müssen künftig immer umsteigen.
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