Bündner Spitalpatienten bleiben am liebsten im eigenen Kanton
Die Zahl der ausserkantonalen Hospitalisierungen nimmt seit 2006 stetig zu. Die Zunahme betrifft vor allem Patientinnen und Patienten in der allgemeinen Abteilung. Dennoch: Den Kanton Graubünden verlassen unterdurchschnittlich viele Patienten für eine Behandlung.
Die Zahl der ausserkantonalen Hospitalisierungen nimmt seit 2006 stetig zu. Die Zunahme betrifft vor allem Patientinnen und Patienten in der allgemeinen Abteilung. Dennoch: Den Kanton Graubünden verlassen unterdurchschnittlich viele Patienten für eine Behandlung.
Die Zunahme der ausserkantonalen Hospitalisierungen betreffe seit dem Jahr 2006 vor allem Patientinnen und Patienten in der allgemeinen Abteilung, deren Zahl um 34,7 Prozent zugenommen habe, während die Zahl in der privaten Abteilung stabil geblieben sei, heisst es in einer Medienmitteilung des Bundesamtes für Statistik.
Auffallend: Während der Anteil der ausserkantonalen Hospitalisierungen an der Gesamtzahl der Hospitalisierungen im schweizerischen Durchschnitt rund 15 Prozent beträgt, liegt der gleiche Anteil in den Kantonen St. Gallen (20 Prozent) und Glarus (30 Prozent) deutlich höher. Ganz im Gegensatz zum Kanton Graubünden, wo sich mit rund 13 Prozent unterdurchschnittlich viele Patienten ausserkantonal behandeln liessen.
Starker Patientenzuwachs in St. Gallen
Interessant sind ebenfalls die Zahlen der Hospitalisierungen von ausserkantonalen Patienten. Während im Kanton Glarus in den vergangenen Jahren keine nennenswerte Veränderungen der Zuwanderung stattgefunden haben, haben diese im Kanton St. Gallen in den Jahren 2011 (rund 10'500 Hospitalisierungen) und 2016 (rund 14'000 Hospitalisierungen) deutlich zugenommen.
Und auch im Kanton Graubünden ist ein leichtes Wachstum der Patientenzuwanderung erkennbar. Von rund 5000 Hospitalisierungen im Jahr 2011 ist diese Zahl auf rund 5500 Hospitalisierungen 2016 angestiegen.
Weitere Informationen und Angaben zum Thema des Bundesamtes für Statistik sind hier zu finden.
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