St. Galler Postfinance-Center wird nach Netstal verlegt
Die Postfinance zieht ihren Stellenabbau durch. Im Zuge einiger Sparmassnahmen wird unter anderem das Kontaktcenter St. Gallen in jenes von Netstal integiert.
Die Postfinance zieht ihren Stellenabbau durch. Im Zuge einiger Sparmassnahmen wird unter anderem das Kontaktcenter St. Gallen in jenes von Netstal integiert.
Im kommenden Jahr werden 45 Stellen der Postfinance gestrichen. Sie fallen weg, weil die Postfinance ihre Prozesse durchgängig automatisieren und digitalisieren will. Der Abbau solle soweit als möglich ohne Kündigungen über die natürliche Fluktuation erfolgen, schreibt die Bank.
Eine der weiteren Massnahmen: Das Kontaktcenter St. Gallen soll per Ende 2018 in jenes von Netstal GL integriert werden. Gemäss früheren Angaben sind insgesamt rund 208 Angestellte von der Verlagerung betroffen, denen eine neue Stelle angeboten werden soll. Zudem wird die Belegverarbeitung per 1. März 2018 an die Post-Tochter Swiss Post Solutions (SPS) übertragen. Hier sollen gemäss Angaben von Ende September 120 Angestellte zu SPS wechseln. Darüber hinaus werden die Kundenzonen der Filialen laufend geprüft und dem neuen Filialkonzept angepasst.
Derzeit verhandelt Postfinance mit dem Sozialpartnern Syndicom und Transfair über die konkrete Ausgestaltung dieser Massnahmen, insbesondere über die Rahmenbedingungen der Auslagerung an SPS sowie die Modalitäten der Verschiebung der Standorte Kriens, Münchenstein und St. Gallen. Die Gespräche verliefen konstruktiv, heisst es in der Mitteilung. Nach deren Abschluss wollen die Parteien die Mitarbeitenden und die Öffentlichkeit über die Ergebnisse informieren.
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