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Leuchtende Aussichten für die Störi AG

Die Mitglieder der Glarner Handelskammer haben die Störi Licht AG in Netstal besucht. Dabei wurde rasch deutlich, dass sich die Art der künstlichen Beleuchtung und deren Bedeutung in den letzten Jahren sehr stark und sichtbar gewandelt haben.

Südostschweiz
05.10.17 - 04:30 Uhr
Wirtschaft
Die Mitglieder der Glarner Handelskammer haben die Störi Licht AG in Netstal besucht.
Die Mitglieder der Glarner Handelskammer haben die Störi Licht AG in Netstal besucht.
SYMBOLBILD PIXABAY

Von Edi Huber*

Während bei seinem Vater noch Glühbirnen oder auch Fluoreszenzröhren im Zentrum standen, haben heute Leuchtdioden (LED) einen Produkteanteil von 95 Prozent. «Dies eröffnet unserer Firma für die Zukunft einmalige Möglichkeiten», erklärte das Mitglied des Verwaltungsrats der Störi Licht AG in Netstal, Mathias Störi, beim Besuch der Glarner Handelskammer.

Das Unternehmen startete seinerzeit mit dem Vertrieb von Produkten der deutschen Firma Hera in Schwanden. Interessant und spannend waren die Ausführungen zur bewegten Firmengeschichte und auch der Wandel der Produktepallette. Das Unternehmen weist zehn Vollzeitstellen auf und ist in den Bereichen Innen- und Ladenbeleuchtung sowie Aussen- und Industriebeleuchtung tätig. Zur Kundschaft zählen unter anderem Coop oder die Migros, aber auch der Schmuckanbieter Christ, bei denen die Systeme von Störi die Produkte ins rechte Licht rücken.

Neues Sortiment

Die Besucher konnten sich bei verschiedenen Präsentationen persönlich davon überzeugen, dass optimal abgestimmtes Licht beispielsweise den Kaufentscheid in Verkaufsgeschäften positiv beeinflussen oder in Wohnräumen ein angenehmes Ambiente ermöglichen kann.

Für das je länger je mehr gewünschte homogene Flächenlicht hat Störi ein neues Sortiment an Aluminiumprofilen aufgebaut, welches sich sehr gut mit unterschiedlichen LED-Streifen der Firma Hera bestücken lässt. Und die Störi Licht AG hat einen weiteren Pfeil im Köcher. «LED auf Dibond-Platten installiert bietet fast unzählige Möglichkeiten», führte Geschäftsführer Hansjörg Bowald (Bild unten) aus. Bei Dibond handelt es sich um Aluminium-Verbundplatten, die bereits in vielen Bereichen eingesetzt werden, da sie leicht, formstabil, temperaturbeständig aber auch bedruckbar sind.

Produktion hierherholen

Produziert werden die Dibond-Platten-Leuchten derzeit im Ausland. Bis Ende Jahr soll das aber im Glarnerland geschehen.

Neuartig an dieser Art Leuchte ist, dass die Aluminiumplatten selbst als Stromleiter dienen. Ein eindrückliches Beispiel präsentierte Bowald auf dem Rundgang. Aktuell arbeitet die Firma an Küchenmöbeln mit Regalen aus Dibond. «Die Aufhängungselemente funktionieren hier gleichzeitig auch als Stromträger, die Regale mit LED bestückt als Lichtquelle. Die Regale können jederzeit einfach ausgewechselt werden wie Holztablare.»

Ein grosses Potenzial sieht das Unternehmen bei den Kunst- oder Fotoprints, bei denen die Hintergrundbeleuchtung direkt in die Platte integriert wird. «Damit werden wir sicher noch aktiver auf dem Markt auftreten können», zeigt sich Bowald davon überzeugt und will die Firma so «in eine ganz neue, zukunftsorientierte Dimension führen».

*Edi Huber ist Pressebeauftragter der Glarner Handelskammer

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