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So steigen die Prämien in der Region

Machen wir es kurz und schmerzlos: Die Krankenkassen-Prämien steigen in der ganzen Schweiz. In Graubünden ist der Anstieg immerhin nicht ganz so hoch.

Südostschweiz
28.09.17 - 18:16 Uhr
Wirtschaft
Eine bittere Pille haben heute die Krankenkassen verteilt: Ihre Prämien werden wieder teurer.
Eine bittere Pille haben heute die Krankenkassen verteilt: Ihre Prämien werden wieder teurer.
PIXABAY

Die Krankenkassenprämien in Graubünden steigen 2018 weniger stark an als im landesweiten Schnitt. Die Monatsprämien in Franken und Rappen sind im nationalen Vergleich immer noch relativ günstig.

46.30 Franken für Erwachsene beträgt die nationale Durchschnittsprämie mit einer Franchise von 300 Franken inklusive Unfalldeckung im nächsten Jahr. Das bedeutet eine Erhöhung um vier Prozent. Um drei Prozent auf 392 Franken pro Monat erhöht wird die Bündner Prämie. Etwa im gleichen Rahmen bewegt sich die Prämienerhöhung im Kanton St. Gallen. Spitzenreiter unter den Kantonen ist Basel-Stadt mit einer neuen Durchschnittsprämie von 591.80 Franken.

Auch die Prämie für junge Erwachsene klettert in Graubünden weniger steil nach oben. Sie erhöht sich um 3,7 Prozent auf 363.50 Franken. Schweizweit steigt sie um 4,4 Prozent auf 432.50 Franken durchschnittlich.

Das gleiche Bild gibt die Erhöhung der Kinderprämie ab. In Graubünden verteuert sie sich um 3,6 Prozent auf 93.90 Franken. Der Anstieg im schweizerischen Schnitt beträgt fünf Prozent auf 110.50 Franken pro Monat.

Kantonale Veränderungen der Krankenkassenprämien.
Kantonale Veränderungen der Krankenkassenprämien.
RICO KEHL

Glarnerinnen und Glarner können sich freuen

Die Krankenkassenprämien steigen im Kanton Glarus im nächsten Jahr nur moderat. Bei den jungen Erwachsenen und bei den Kindern steht schweizweit sogar die geringste Erhöhung an.

Es sei eine gewisse Korrektur gegenüber dem vergangenen Jahr eingetreten, als die Glarner Monatsprämien weit überdurchschnittlich gewachsen seien, sagte Gesundheitsdirektor und Landammann Rolf Widmer auf Anfrage der Nachrichtenagentur sda. Ein zweiter, statistisch belegter Grund sei, dass Glarnerinnen und Glarner im letzten Jahr deutlich weniger Gesundheitsleistungen beansprucht hätten als der Landesdurchschnitt.

Die Zahlen zu den neuen Glarner Prämien können sich tatsächlich sehen lassen. Die Erwachsenenprämie steigt um 1,9 Prozent auf 405.30 Franken. Nur gerade in den Kantonen Uri und Schwyz verteuern sich die Prämien weniger stark.

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Bis 2030 könnten sich die Krankenkassenprämien mehr als verdoppeln UND die indirekten Kosten via Steuern noch deutlich mehr steigen. Ich finde, es könnte noch schlimmer kommen gemäss heutigem Lebensstil.
http://www.20min.ch/finance/news/story/Koennen-Sie-sich-die-Krankenkass…
Abgesahnt wird mit Traumrenditen im Alterspflegeheimkomplex:
https://www.bernerzeitung.ch/wirtschaft/unternehmen-und-konjunktur/Mill…
Zwar gibt es die tolle ARTE-Doku "Jungbrunnen Abchasien":
https://www.youtube.com/watch?v=oNoxbfMnyw0
und meinen "Gesundheitspark GR - hier gesundet die Welt" (immerhin auf Papier) - und als Teil davon diese wichtige Doku über Brennnesseln:
https://www.youtube.com/watch?v=7uuXM7Chpec&t=4s
Bloss: Im Alltag erlebe ich leider praktisch das Gegenteil.

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