Eine «Weisse Arena» in Glarus Süd
Gastrosuisse schlägt Alarm: Der Branchenverband warnt, dass in alpinen Regionen Restaurants und Hotels nicht überleben können, wenn sie jetzt nicht zusammenarbeiten. Die Schweizerische Arbeitsgemeinschaft für die Berggebiete arbeitet für Glarus Süd ein Modell aus, das die touristischen Anbieter unter einen Hut stellt.
Gastrosuisse schlägt Alarm: Der Branchenverband warnt, dass in alpinen Regionen Restaurants und Hotels nicht überleben können, wenn sie jetzt nicht zusammenarbeiten. Die Schweizerische Arbeitsgemeinschaft für die Berggebiete arbeitet für Glarus Süd ein Modell aus, das die touristischen Anbieter unter einen Hut stellt.
Bis Ende Jahr entwickeln die Mitarbeiter der Schweizerischen Arbeitsgemeinschaft für die Berggebiete SAB in Zusammenarbeit mit Partnern Modelle für drei Pilotregionen: für die Leventina im Tessin, Val-d’Illiez im Wallis und – für Glarus Süd. Ein Projekt für Elm und Braunwald, die Weisseberg, den Brunnenberg, für Mettmen und Tschinglen – damit wieder die Kassen klingeln.
Der Süden von Glarus als Ski-Eldorado, mit mehreren Schlittelbahnen und 72 Pistenkilometern, im Sommer mit einem Wanderwegnetz, das so lang wie von Genf nach St. Margrethen ist? «Wer weiss», meint dazu SAB-Direktor Thomas Egger.
Sein Vorbild sei aber klar die «Weisse Arena». In Glarus Süd müsse allerdings phasenweise vorgegangen werden. «Zuerst braucht es den Willen zur Kooperation. Dann müssen sich die Akteure finden und einigen.»

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