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Wie schlecht steht es um die Zukunft der Bergbahnen?

Die Bündner Bergbahnen verzeichnen - im Vergleich zum Vorjahr - im Monat März ein Gäste-Minus von rund 21 Prozent. Wir haben nach den Gründen gefragt.

06.04.17 - 12:03 Uhr
Wirtschaft
Martin Hug sieht zwar nicht ganz schwarz, aber es brauche nun gute Ideen. YANIK BÜRKLI
Martin Hug sieht zwar nicht ganz schwarz, aber es brauche nun gute Ideen. YANIK BÜRKLI

Die Wintersaison 2016/17 dürfte für die Bündner Bergbahnen eine Saison zum Vergessen sein. Dies zeigen die aktuellsten Zahlen aus dem Monat März. Es zeichnet sich - zusammen mit der letzten Saison - eine der Schlechtesten der letzten 16 Jahre ab.

 

Zwar wollen die Bündner Bergbahnen erst zum Schluss abrechnen, im Interview mit Radio Südostschweiz spricht Bergbahnen-Präsident Martin Hug jedoch über die Gründe des Minus. Kurzum: Schlechtes Wetter in den Bergen, Frühling im Unterland und Ostern im April haben den Bergbahnen einen Strich durch die Rechnung gemacht.

 

Weiter belaste auch der starke Franken das Ergebnis. Es sei kein Zufall, dass die Besucherzahlen etwa im gleichen Masse sinken würden, wie die Übernachtungszahlen in der Hotellerie. Dennoch schätzt Hug die Zukunft als «nicht schlecht» ein. Die Bergbahnen müssten nun aber kämpfen und effizienter werden. Zudem seien neue Ideen für einen ganzjährigen Tourismus gefragt.

Martin Hug im Interview mit RSO-Reporterin Annina Good.

Annina Hartmann ist Moderatorin bei Radio Südostschweiz. Weiter kümmert sie sich beim Radio um die Ausbildung der Moderatoren, Redaktoren und Praktikanten.

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