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Fehlende Zuschauer als einziger Wermutstropfen

Die Organisatorinnen und Organisatoren von Davos Nordic sind zufrieden mit dem Langlauf-Weltcup-Wochenende. Gefehlt haben die Zuschauer.

Südostschweiz
14.12.20 - 07:43 Uhr
Schneesport
Auch ohne Zuschauer ein erfolgreiches Langlauf-Wochenende mit viel Sportsgeist.
Auch ohne Zuschauer ein erfolgreiches Langlauf-Wochenende mit viel Sportsgeist.
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Die Augen waren vergangenes Wochenende auf das Davos Nordic gerichtet, um zu sehen, wie die Veranstalter mit der aktuellen Situation umgehen. Am Ende des Wochenendes dürfe gesagt werden, dass das Schutzkonzept erfolgreich umgesetzt worden sei, wie das OK in einer Mitteilung schreibt. Dafür hätten die Organisatoren Lob von allen Seiten erhalten. OK-Präsidentin Barbara Flury sagte gegenüber Radio Südostschweiz: «Ich bin erleichtert, dass alles gut über die Bühne gegangen ist.» Es habe schöne Wettkämpfe gegeben und insgesamt sei man froh und dankbar, dass die Wettkämpfe überhaupt hätten stattfinden können.

Zuschauer haben gefehlt

Gefehlt haben ihr und dem OK die Zuschauer, wie Flury im Gespräch mit Radio Südostschweiz sagt: «Mein Herz hat geblutet. Wir haben eine treue und lautstarke Community und ich hoffe, dass Rennen ohne Zuschauer nicht die Zukunft des Sports sein werden.»

Skilangläufer Skilanglauf
Barbara Flury, OK-Präsidentin von Davos Nordic ist zufrieden - auch wenn ihr die Zuschauer gefehlt haben.
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Top-Debut von Valerio Grond

Die meisten der etablierten Schweizer Langläufer haben ihr Debut am Davos Nordic gegeben. Das zeigt, dass der Langlaufweltcup in Davos ein wichtiger Bestandteil im Schweizer Langlaufsport ist. In diesem Jahr war vor allem die Weltcup Premiere von Valerio Grond bemerkenswert. Beim Skating Sprint am Samstag konnte er bis in den Final vorstossen und klassierte sich am Schluss auf dem starken sechsten Rang.

Grosse Dankbarkeit des OK

Flury ist stolz auf ihr Team und bedankt sich auch bei Athletinnen und Athleten, Kanton und den kommunalen Behörden für das Vertrauen. «Wir hatten den Auftrag, Davos Nordic umzusetzen und wir haben bewiesen, dass wir das können.» Der Druck, als positives Beispiel voranzugehen, sei hoch gewesen: «Insbesondere als St. Moritz abgesagt wurde, ist der Druck gestiegen. Wir waren plötzlich ein Probeobjekt und ich bin dem Team dankbar, dass wir alle an einem Strick gezogen und abgeliefert haben», so Flury. (dje)

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