Tadej Pogacar mit doppeltem Coup in Martigny
Tadej Pogacar schlägt an der Tour de Romandie ein erstes Mal zu. Der slowenische Dominator gewinnt die 1. Etappe mit Start und Ziel in Martigny nach 171 Kilometern im Sprint einer Vierergruppe.
Tadej Pogacar schlägt an der Tour de Romandie ein erstes Mal zu. Der slowenische Dominator gewinnt die 1. Etappe mit Start und Ziel in Martigny nach 171 Kilometern im Sprint einer Vierergruppe.
Lenny Martinez, Florian Lipowitz und Jörgen Nordhagen konnten auf der Zielgerade gegen Pogacar nichts ausrichten. Das Trio, das bei der ersten selektiven Steigung an dieser Tour de Romandie hinauf nach Ovronnaz einigermassen mit dem Slowenen hatte mithalten können, war im Schlusssprint chancenlos.
Pogacar übernahm mit dem fünften Saisonsieg das Leadertrikot der Rundfahrt vom Prolog-Sieger Dorian Godon und zerstreute allfällige Zweifel, dass ihm wenige Tage nach seinem Triumph beim Ardennen-Klassiker Lüttich-Bastogne-Lüttich die Kraft für weitere Siege fehlen könnte. Seine Ambitionen beim ersten Start an der Tour de Romandie hatte der vierfache Tour-de-France-Sieger bereits im Vorfeld unterstrichen. Er wolle jedes Rennen gewinnen.
Pogacar nutzte den ersten ernst zu nehmenden Aufstieg zu einer ersten Demonstration. Nur Martinez konnte Richtung Ovronnaz mit Pogacar dauerhaft mithalten. Lipowitz schloss im Verlauf der Steigung wieder zum Duo auf, während Nordhagen kurz nach der Abfahrt Anschluss fand. Bester Schweizer wurde Yannis Voisard, der als 18. 1:51 Minuten auf die Schnellsten verlor.
Am Donnerstag absolviert das Feld 173 Kilometer mit Start im freiburgischen Rue und Ziel in Vucherens im Kanton Waadt.