Marcel Hug triumphiert erneut am Boston-Marathon
Der Schweizer Rollstuhl-Leichtathlet Marcel Hug gewinnt zum neunten Mal den Boston-Marathon. Bei den Frauen schafft es mit Catherine Debrunner als Zweite ebenfalls eine Schweizerin aufs Podest
Der Schweizer Rollstuhl-Leichtathlet Marcel Hug gewinnt zum neunten Mal den Boston-Marathon. Bei den Frauen schafft es mit Catherine Debrunner als Zweite ebenfalls eine Schweizerin aufs Podest
Marcel Hug ist über die Marathon-Distanz weiterhin eine Klasse für sich. Der 40-jährige Thurgauer blieb bei seinem vierten aufeinanderfolgenden Sieg in Boston über die 42,195 Kilometer in 1:16:06 Stunden nur 33 Sekunden über seinem vor zwei Jahren aufgestellten Streckenrekord. Den zweitplatzierten Amerikaner Daniel Romanchuk distanzierte der siebenfache Paralympics-Sieger um über sechseinhalb Minuten.
Im Rennen der Frauen mussten sich Catherine Debrunner nur der Britin Eden Rainbow-Cooper geschlagen geben. Manuela Schär verpasste das Podest als Vierte knapp.
Kenianer Korir mit Streckenrekord
Bei den Marathonläufern wiederholte der Kenianer John Korir seinen Sieg aus dem Vorjahr. In 2:01:52 Stunden sorgte er bei der 130. Ausgabe des Boston-Marathons für einen Streckenrekord, der zusätzlich zur üblichen Siegprämie von 150'000 Dollar mit einem Bonus von 50'000 Dollar belohnt wurde. Korir unterbot die 15 Jahre alte Bestmarke seines Landsmanns Geoffrey Mutai um über eine Minute.
Auch bei den Frauen setzte sich mit Sharon Lokedi die Vorjahressiegerin durch und sorgte damit für einen kenianischen Doppelerfolg.