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«Dieses Verhalten ist beschämend und in keiner Weise akzeptabel»

Nach Abpfiff des Cup-Halbfinals vom Samstag zwischen Lausanne-Ouchy und den Grasshoppers (2:0) wurde der Mannschaftsbus der Zürcher von rund 30 Personen attackiert. Nun meldet sich der Klub zu Wort.

Agentur
sda
19.04.26 - 17:06 Uhr
Fussball
Die Grasshoppers gaben bei der Niederlage gegen Stade Lausanne-Ouchy auf dem Platz keine gute Figur ab - gleiches gilt für einige Chaoten, die nach Spielschluss für Aufruhr sorgten
Die Grasshoppers gaben bei der Niederlage gegen Stade Lausanne-Ouchy auf dem Platz keine gute Figur ab - gleiches gilt für einige Chaoten, die nach Spielschluss für Aufruhr sorgten
KEYSTONE/SALVATORE DI NOLFI

Gemäss der Mitteilung bewarfen die Personen den Bus mit Petarden und Absperrgittern. Ein Teil der Mannschaft befand sich zu diesem Zeitpunkt demnach bereits im Bus, konnte aber noch rechtzeitig in den Garderobentrakt flüchten. In der Folge hätten besagte Personen versucht, in die Garderoben vorzudringen. Der Grossteil habe vom Sicherheitspersonal gestoppt werden können. Einzelne Personen seien jedoch kurzzeitig in den Trakt gelangt, aber daran gehindert worden, bis zu den Spielern vorzudringen. Wie der Klub schreibt, sei der Buschauffeur hingegen durch den Einsatz von Pfefferspray leicht verletzt worden. Im Anschluss an diesen Vorfall konnte die Mannschaft der Grasshoppers die Rückreise planmässig antreten.

«Wir verstehen die grosse Enttäuschung über die gestrige Cup-Niederlage. Die Mannschaft, der Klub sowie das ganze Umfeld teilen diese ebenfalls», schreibt der Klub. Dennoch sei mit diesem Vorfall eine klare Grenze überschritten worden: «Dieses Verhalten ist beschämend und in keiner Weise akzeptabel. Wir verurteilen diesen Angriff aufs Schärfste.»

Gemäss Mitteilung sei eine detaillierte Aufarbeitung gemeinsam mit den Fanvertretern bereits eingeleitet worden, zudem stehe der Klub in engem Kontakt mit den Sicherheitsbeauftragten, um den Vorfall näher aufzuklären und etwaige rechtliche Schritte einzuleiten.

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