Lian Bichsel weiter kein Thema
Am Tag vor dem ersten von zwei Länderspielen gegen Ungarn in Biel steht am Medientag des Eishockeyverbandes nochmals der «Fall Patrick Fischer» im Fokus.
Am Tag vor dem ersten von zwei Länderspielen gegen Ungarn in Biel steht am Medientag des Eishockeyverbandes nochmals der «Fall Patrick Fischer» im Fokus.
Langsam sollte aber Ruhe einkehren, denn «wir wollen eine Heim-WM vorbereiten». Das sagten die Spieler am Mittwoch in Biel immer und immer wieder. Ein Keil soll die Affäre um Patrick Fischer nicht in die Mannschaft getrieben haben - und auch nicht der Brief von Roman Josi, mit dem der Captain die Wiedereinsetzung von Fischer forderte. Dieses Schreiben, das «ausschliesslich für den internen Gebrauch bestimmt ist» (Zitat aus Josis Brief), wurde am Dienstag den Medien zugespielt.
«Wir haben über die Affäre letzte Woche in der Slowakei viel diskutiert, auch mit den Spielern aus der NHL. Ich wusste von Josis Vorhaben. Er hat mir persönlich versichert, dass die Aussagen im Brief nicht gegen mich gerichtet sind», so Nationalcoach Jan Cadieux, der am Mittwoch in Biel erstmals als Headcoach vor die Medien trat.
Weiter kein Thema, so Cadieux, sei Lian Bichsel von den Dallas Stars. Bichsel sei von verschiedenen Leuten und Gremien bis nach der Heim-WM vom Nationalteam ausgeschlossen worden, daran halte er sich weiterhin, so Cadieux.
Noch ist Bichsel mit Dallas in den Playoff-Achtelfinals der NHL engagiert (die Serie gegen Minnesota Wild steht 1:1).