Erstes Aufgebot unter neuem Nati-Trainer: Peng dabei, zweite Bündnerin auf Pikett
Der neue Nati-Trainer Rafel Navarro lädt zu seinem ersten Nati-Zusammenzug. Mit dabei: Livia Peng – trotz Ersatzrolle bei Chelsea. Eine weitere Bündnerin steht auf der Reserveliste.
Der neue Nati-Trainer Rafel Navarro lädt zu seinem ersten Nati-Zusammenzug. Mit dabei: Livia Peng – trotz Ersatzrolle bei Chelsea. Eine weitere Bündnerin steht auf der Reserveliste.
Es ist der Ausklang eines ereignisreichen Fussballjahres für das Schweizer Nationalteam, mit der Heim-EM im Sommer als Höhepunkt. Anfang nächste Woche trifft sich das Team im spanischen Jerez. Die beiden Testspiele gegen Belgien (28. November) und Wales (2. Dezember) sind aber mehr als ein gemütliches Ausklingen. Erstmals steht Rafel Navarro an der Seitenlinie. Der Spanier, der zuletzt bei Barcelona als Assistent unter Vertrag stand, folgt auf Pia Sundhage, deren Vertrag trotz starker EM nicht verlängert wurde.
Auf grosse Experimente verzichtet Navarro bei seiner Premiere. Und vertraut im Tor auf Livia Peng. Die 23-jährige Bündnerin wurde kurz vor der EM zur Nummer 1 im Nationalteam, seit ihrem Wechsel zu Chelsea sitzt sie aber primär auf der Bank. In den beiden letzten Länderspielen gegen Kanada und Schottland im Oktober stand Peng dennoch im Nati-Tor. Und: Weil Chelsea-Stammgoalie Hannah Hampton derzeit verletzt ist, wird die Emserin auch im Klub vermehrt zwischen den Pfosten stehen. Etwa am Donnerstagabend: In der Königsklasse empfangen die Blues Barcelona zum Gigantenduell.
Eine zweite Bündnerin steht für den Zusammenzug in Spanien auf Pikett: Naina Inauen. Die 25-Jährige ist in Davos aufgewachsen, wanderte mit ihrer Familie aber früh nach Norwegen aus. Aktuell spielt Inauen bei Valerenga Football, einem Verein aus Oslo, der 2023 und 2024 Meister wurde. Zwar stand die Mittelfeldspielerin auch schon im Nati-Aufgebot, auf ihre Länderspielpremiere wartet Inauen aber noch.
Roman Michel ist Leiter Sport. Er arbeitet als Sportreporter und -moderator bei TV Südostschweiz. Weiter schreibt er für die gemeinsame Sportredaktion der Zeitung Südostschweiz und suedostschweiz.ch. Roman Michel studierte Journalismus und Organisationskommunikation und arbeitet seit 2017 für die Medienfamilie Südostschweiz.
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