Bündner Nati-Goalie Peng hext mehrfach – und verpasst die Pokal-Sensation trotzdem
Trotz einer starken Livia Peng im Tor verliert Werder Bremen das deutsche Pokalfinale gegen Bayern München. Die Bündner Goalie kann sich mehrfach auszeichnen.
Trotz einer starken Livia Peng im Tor verliert Werder Bremen das deutsche Pokalfinale gegen Bayern München. Die Bündner Goalie kann sich mehrfach auszeichnen.
Wie stoppt man diese scheinbar übermächtigen Bayern? «Wichtig wird sein, lange die Null zu halten», sagt die Bündner Nati-Goalie Livia Peng vor dem deutschen Pokalfinale zwischen ihrem Klub Werder Bremen und den Münchnerinnen. Bloss: Das Rezept ist am Donnerstagnachmittag vor über 45 000 Fans im RheinEnergie-Stadion in Köln schon nach wenigen Minuten Makulatur. Nach bloss sechs Zeigerumdrehungen geht Bayern, das sich am Wochenende vorzeitig den Titel in der Bundesliga sicherte, mit 1:0 in Führung. Nach einer halben Stunde stehts 2:0. 2:4 heisst das Verdikt am Ende aus Bremer Sicht.
Dass die Niederlage nicht höher ausfällt, ist auch Peng zu verdanken. Die 23-jährige Emserin ist bei den Gegentoren machtlos, hält mehrmals stark. Etwa, als sie mit den Fingerspitzen einen Ball über die Latte lenkt. Überragende Akteurin auf dem Platz ist Bayern-Stürmerin Lea Schüller, die einen Hattrick macht. Über 45 000 Fans verfolgten das Pokalfinale im Stadion, das Spiel wurde live auf ARD übertragen.
Auf dem Weg ins erste Endspiel der Klubgeschichte besiegte Werder im Halbfinal den Hamburger SV (3:1 nach Verlängerung), wobei die Partie in die Rekordbücher eingeht: Mit 57 000 Zuschauerinnen und Zuschauer wurde ein neuer Rekord im deutschen Frauenfussball aufgestellt.
Wollt ihr wissen, wie Livia Peng in Bremen lebt? Wir haben die Bündnerin am Wochenende besucht. Die grosse Reportage gibt es hier.
Roman Michel ist Leiter Sport. Er arbeitet als Sportreporter und -moderator bei TV Südostschweiz. Weiter schreibt er für die gemeinsame Sportredaktion der Zeitung Südostschweiz und suedostschweiz.ch. Roman Michel studierte Journalismus und Organisationskommunikation und arbeitet seit 2017 für die Medienfamilie Südostschweiz.

Wir bitten um euer Verständnis, dass der Zugang zu den Kommentaren unseren Abonnenten vorbehalten ist. Registriere dich und erhalte Zugriff auf mehr Artikel oder erhalte unlimitierter Zugang zu allen Inhalten, indem du dich für eines unserer digitalen Abos entscheidest.
Bereits Abonnent? Dann schnell einloggen.