Betroffenheit über Unfall in Glarus
Am Montagabend ist in Glarus ein spielendes Mädchen von einem parkierenden Auto erfasst worden. Der Unfall berührt viele im Glarnerland, denn er ist der jüngste in einer ganzen Reihe.
Am Montagabend ist in Glarus ein spielendes Mädchen von einem parkierenden Auto erfasst worden. Der Unfall berührt viele im Glarnerland, denn er ist der jüngste in einer ganzen Reihe.
Am Montagabend kurz vor 19 Uhr ist an der Brauereistrasse in Glarus ein fünfjähriges Mädchen von einem parkierenden Auto erfasst und tödlich verletzt worden. Die Autofahrerin, eine 57-jährige Schweizerin, fuhr auf den Vorplatz ihrer Garage und übersah dabei das Mädchen, wie die Glarner Kantonspolizei in einer Meldung am Dienstag schreibt.
«Es ist ein tragischer Unfall, bei dem sich unglückliche Umstände verkettet haben», erklärt Polizeisprecher Daniel Menzi im Gespräch sichtlich bewegt. Wo immer man im Glarnerland davon hört, sind die Leute sehr betroffen. Und die Polizei musste in den vergangenen Wochen sogar mehrere tödliche Unfälle melden.
Am Beginn der Unglücksserie stand ebenfalls der Tod eines fünfjährigen Buben. Er wurde im Niederurner Täli von einem herunterrollenden Stein getroffen. In den letzten Wochen sind ausserdem mehrere Erwachsene bei Unfällen ums Leben gekommen.
Genaue Ursache wird untersucht
Das Mädchen in Glarus wurde bei der Kollision vom Montag so schwer verletzt, dass es noch auf der Unfallstelle starb. Der Versuch der Sanität, das verletzte Kind zu reanimieren, gelang nicht mehr. Wie der Unfall genau passieren konnte und an welchen Verletzungen das Kind starb, wird laut Daniel Menzi noch untersucht. Klar sei heute, dass die Sicht auf das Kind durch ein bereits parkiertes Auto eingeschränkt war.
«Es ist ein tragischer Unfall, durch unglückliche Umstände passiert.»
Das Mädchen war möglicherweise am Spielen und könnte dabei am Boden gesessen haben, erklärt Menzi. So habe die Lenkerin das Mädchen übersehen, als sie mit ihrem Toyota RAV4, einem SUV, von der Quartierstrasse nach rechts vorwärts auf den Abstellplatz einbog.
Wie die Polizei in der Mitteilung weiter schreibt, wurden die Autofahrerin und die Angehörigen des Kindes vom Care Team Glarus betreut.
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