Verwunderung über die Bluttat in der heilen Welt
«Südostschweiz»-Journalistin Fadrina Hofmann schildert den Nachmittag der Bluttat von Sent.
«Südostschweiz»-Journalistin Fadrina Hofmann schildert den Nachmittag der Bluttat von Sent.
Beim Beziehungsdrama am Montag in Sent ist eine Frau lebensgefährlich verletzt worden. Ihr Ehemann hatte mit einem Messer auf sie eingestochen. Fadrina Hofmann ist Journalistin der Zeitung «Südostschweiz» im sechs Kilometer entfernten Nachbardorf Scuol. Im Interview mit Radio Südostschweiz schilderte sie die Geschehnisse am Montagnachmittag: «Ich hörte Polizei- und Feuerwehrsirenen. Rasch kamen erste Gerüchte über ein Beziehungsdelikt und die Brandstiftung auf», erzählt Hofmann.
Bis am Montagabend hatte Hofmann keine weiteren offiziellen Angaben. Sie sagte, die Leute seien in der heilen Welt im Unterengadin über diese Tat geschockt, sie sei das Hauptthema. Aber Hofmann rechnet auch damit, dass sich die Lage rasch wieder beruhigen und Ruhe einkehren werde.
Beim Beziehungsdrama wurde am Montag eine 45-jährige Frau lebensgefährlich verletzt. Ihr 60-jähriger Ehemann hatte mit einem Messer auf sie eingestochen. Daraufhin flüchtete die Frau auf die Strasse. Kurz darauf war im Haus Feuer zu sehen. Wegen des Brandes und der im Haus gelagerten Schusswaffen konnten die Einsatzkräfte nicht ins Haus vordringen. Später waren im Haus Explosionen zu hören. Anschliessend begab sich der Mann aus dem Haus und konnte verhaftet werden. Beim Tatverdächtigen handelt es sich um einen ehemaligen Bündner Kantonspolizist. Das Haus ist nicht mehr bewohnbar.
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