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Iranischer Aussenminister Araghtschi erneut in Islamabad

Nur 24 Stunden nach seiner Abreise ist der iranische Aussenminister Abbas Araghtschi nach Pakistan zurückgekehrt, um dort weitere Gespräche zur Beilegung des Konflikts zwischen dem Iran und den USA zu führen. Nach Angaben der Nachrichtenagentur Tasnim wird Araghtschi der pakistanischen Regierung, die in dem Konflikt vermittelt, die iranischen Bedingungen für eine Beendigung des Krieges übermitteln.

Agentur
sda
26.04.26 - 21:53 Uhr
Politik
HANDOUT - Auf diesem vom Büro des pakistanischen Premierministers veröffentlichten Foto begrüßt Premierminister Shehbaz Sharif (l) den iranischen Außenminister  Abbas Araghtschi vor ihrem Treffen in Islamabad, Pakistan. Foto: Uncredited/Pakistan Prime…
HANDOUT - Auf diesem vom Büro des pakistanischen Premierministers veröffentlichten Foto begrüßt Premierminister Shehbaz Sharif (l) den iranischen Außenminister Abbas Araghtschi vor ihrem Treffen in Islamabad, Pakistan. Foto: Uncredited/Pakistan Prime…
Keystone/Pakistan Prime Minister Office/AP/Uncredited

Zu diesen Bedingungen zählen laut Tasnim unter anderem die sofortige Aufhebung der von den USA verhängten Seeblockade sowie die Einführung einer neuen rechtlichen Regelung für die Strasse von Hormus. Zudem fordert Teheran Kriegsentschädigungen und Garantien, dass es zu keiner erneuten militärischen Aggression gegen die Islamische Republik kommen wird. Den Atomstreit hingegen wolle der Iran nicht auf die Verhandlungsagenda setzen, hiess es weiter.

Araghtschi war erst am Samstag aus Islamabad abgereist. Er hatte bei seinem Besuch den pakistanischen Armeechef Asim Munir und Premierminister Shehbaz Sharif getroffen. Auch bei diesen Treffen ging es laut pakistanischen Sicherheitskreisen um einen iranischen Gegenvorschlag in den Verhandlungen mit den USA.

Die diplomatischen Bemühungen um ein Ende des Iran-Kriegs treten aktuell auf der Stelle. US-Präsident Donald Trump hatte eine angekündigte Reise seiner Unterhändler nach Pakistan am Samstag kurzfristig abgesagt – zum zweiten Mal in einer Woche. Er begründete dies auch mit einem inakzeptablen Vorschlag des Irans.

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