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Auch die Welpen des Bündner Sinestra-Rudels werden geschossen

Die Anzahl Wolfsrudel, die in Graubünden reguliert werden, steigt auf neun. Das Bundesamt für Umwelt hat dem Kanton erlaubt, im Unterengadin zwei Drittel der Welpen des Sinestra-Rudels zu schiessen.

Agentur
sda
01.10.25 - 15:55 Uhr
Graubünden
Zwei Wolfswelpen kuscheln sich aneinander. Der Kanton Graubünden kann Stand Anfang Oktober 2025 Jungwölfe in acht der 13 Rudel schiessen. Ein weiteres Rudel wird zudem ganz ausgelöscht. (Symbolbild)
Zwei Wolfswelpen kuscheln sich aneinander. Der Kanton Graubünden kann Stand Anfang Oktober 2025 Jungwölfe in acht der 13 Rudel schiessen. Ein weiteres Rudel wird zudem ganz ausgelöscht. (Symbolbild)
KEYSTONE/DPA-Zentralbild/PATRICK PLEUL

Anfang September bestätigte ein Wildhüter die Anwesenheit von insgesamt sieben Welpen in der Gemeinde Scuol. Dies geht aus dem Regulierungsbeschluss hervor, der kürzlich auf der Website des Bündner Amtes für Jagd und Fischerei veröffentlicht wurde.

Bereits zu einem früheren Zeitpunkt wurde die Dezimierung der Rudel Stagias, Calderas, Muchetta, Jatzhorn, Seta, Älpelti und Agnas bewilligt. Zudem kann das Moesola-Wolfsrudel vollständig eliminiert werden. Die diesjährige Abschussperiode begann am 1. September und endet am 31. Januar 2026.

Derzeit leben im Kanton Graubünden 13 Wolfsrudel mit einer geschätzten Gesamtzahl von über hundert Tieren.

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