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Gebirgskantone warnen vor Folgen einer Eigenmietwert-Abschaffung

Die mit der Abschaffung des Eigenmietwerts zusammenhängende Einführung einer Objektsteuer auf Zweitwohnungen stösst in den am meisten betroffenen Gebieten auf Ablehnung. Die Regierungskonferenz der Gebirgskantone spricht von einer «unausgegorenen Scheinlösung».

Agentur
sda
05.09.25 - 11:06 Uhr
Politik
Vertreterinnen und Vertreter der Gebirgskantone lehnen den Systemwechsel bei der Wohneigentumsbesteuerung ab. Sie warben am Freitag in Bern für ein Nein am 28. September.
Vertreterinnen und Vertreter der Gebirgskantone lehnen den Systemwechsel bei der Wohneigentumsbesteuerung ab. Sie warben am Freitag in Bern für ein Nein am 28. September.
KEYSTONE/ANTHONY ANEX

Die Kantone sollen eine Steuer auf Zweitliegenschaften einführen können. Gedacht ist diese als Ersatz für die Abschaffung des Eigenmietwerts. Am 28. September befinden Volk und Stände darüber.

Die Bergkantone lehnen den vom Parlament beschlossenen Systemwechsel bei der Wohneigentumsbesteuerung jedoch entschieden ab, wie sie am Freitag mitteilten. Mit der Sondersteuer für Zweitwohnungen würden sich zahlreiche neue Rechts- und Abgrenzungsfragen stellen. Dies sei unverantwortlich und unfair, kritisieren die Gebirgskantone.

Zudem schaffe die Abschaffung des Eigenmietwerts falsche Anreize und führe zu volkswirtschaftlichen Schäden. Auch die Konferenz der Kantonsregierungen nennt die Zweitwohnungssteuer «keine befriedigende Lösung für die finanziellen Auswirkungen eines Systemwechsels».

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