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Amnesty International warnt vor gefährlicher neuer Weltordnung

Amnesty International warnt vor einer gefährlichen neuen Weltordnung. Staaten, Konzerne und menschenrechtsfeindliche Bewegungen greifen nach Einschätzung der Menschenrechtsorganisation Multilateralismus, Völkerrecht und die universellen Menschenrechte systematisch an.

Agentur
sda
21.04.26 - 01:01 Uhr
Politik
Mächtige Staaten - das heisst: deren Regierungen - foutieren sich zunehmend um Menschenrechte, Völkerrecht und internationale Regeln, ist das Fazit von Amnesty International. Dazu gehören Russland mit Präsident Wladimir Putin (links) und die USA mit…
Mächtige Staaten - das heisst: deren Regierungen - foutieren sich zunehmend um Menschenrechte, Völkerrecht und internationale Regeln, ist das Fazit von Amnesty International. Dazu gehören Russland mit Präsident Wladimir Putin (links) und die USA mit…
KEYSTONE/EPA SPUTNIK / POOL/GAVRIIL GRIGOROV/SPUTNIK/KREMLIN POOL

Wenn die Staatengemeinschaft diese Angriffe weiter dulde, drohe ein gefährliches Zeitalter, geprägt von Ungleichheit, Straflosigkeit und der systematischen Missachtung grundlegender Rechte, warnt Amnesty in ihrem am Dienstag veröffentlichten Jahresbericht 2025.

Darin dokumentiert die Organisation eine «dramatische Zunahme schwerster Völkerrechtsverbrechen». Staaten wie Israel, die USA, Russland oder die Vereinigten Arabischen Emirate trügen durch militärische Gewalt, Waffenlieferungen oder direkte Unterstützung bewaffneter Konfliktparteien zur Eskalation von Konflikten bei - in Gaza, der Ukraine und im Sudan, in Kongo-Kinshasa, im Iran und im Nahen Osten insgesamt.

Auch die Schweiz trage Verantwortung; sie dürfe sich nicht an einer Politik des Wegschauens beteiligen, warnt Amnesty.

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