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Schah-Sohn Pahlavi wirbt in Berlin für Wandel im Iran

Die europäischen Regierungen sollten nach den Worten des iranischen Oppositionspolitikers und Sohns des letzten Schahs, Reza Pahlavi, aufhören, die Führung in Teheran zu beschwichtigen und mit ihr zu verhandeln.

Agentur
sda
23.04.26 - 12:21 Uhr
Politik
Reza Pahlavi, der Sohn des früheren iranischen Schahs, nimmt an einer Pressekonferenz zur aktuellen Lage im Iran im Haus der Bundespressekonferenz teil. Foto: Michael Kappeler/dpa
Reza Pahlavi, der Sohn des früheren iranischen Schahs, nimmt an einer Pressekonferenz zur aktuellen Lage im Iran im Haus der Bundespressekonferenz teil. Foto: Michael Kappeler/dpa
Keystone/dpa/Michael Kappeler

Es dürfe nichts legitimiert werden, das den Staatsapparat an der Macht halte, sagte der 65-Jährige vor Journalisten der Bundespressekonferenz in Berlin. Nach den Worten von Pahlavi geht es um eine klare Veränderung. Die Menschen wollten, dass «die Monster», die Blut an den Händen haben, nicht länger an der Macht blieben. Es gebe in dem «Regime» keine Pragmatiker oder Reformer, sie seien nur «unterschiedliche Gesichter eines Regimes».

Pahlavi für politische Gespräche in Berlin

Pahlavi ist als Privatperson nach Berlin gekommen, wo er politische Gespräche führt. Er wird keine Regierungsmitglieder treffen.

Der im US-Exil lebende Schah-Sohn hat sich als Übergangsführer ins Spiel gebracht. Innerhalb der iranischen Opposition bleibt seine Personalie jedoch hochumstritten. Monarchistische Gruppen befürworten den Sohn des 1979 gestürzten Schahs Mohammed Reza Pahlavi als politischen Anführer der Opposition. Andere Oppositionsflügel lehnen eine Rückkehr zur Monarchie und eine Führungsfigur aus der ehemaligen Herrscherfamilie strikt ab. Kritiker werfen ihm mangelnde demokratische Legitimation vor.

Wie viel Rückhalt Pahlavi im Land tatsächlich hat, ist unklar. Ein Grund dafür ist, dass die iranischen Behörden seit Beginn der militärischen Auseinandersetzung mit Israel und den USA am 28. Februar eine Internetsperre verhängt haben.

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