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Das lange Warten auf den kleinen Pieks

Das lange Warten auf den kleinen Pieks

Ob Patientinnen oder Ärzte: Die Impfaktion braucht Geduld. Umso mehr, da sich erneut eine Lieferung in den Kanton St. Gallen verzögert. Trotzdem soll im März die Risikogruppe geimpft sein.

Fabio
Wyss
vor 1 Monat in
Politik

Feierabend für den Uzner Hausarzt Clemens Niemann. Eigentlich. Doch er steigt ins Auto und fährt zu einer Apotheke nach Rapperswil-Jona. Dort holt er «ein paar Fläschchen» ab, wie er sie nennt. Er meint Impfdosen. Der Aufwand, den Ärzte wie Niemann für die Impfungen betreiben, ist nicht kostendeckend. Kostet aber Nerven. So schnell ändert sich beim Thema Impfen nicht viel: Gefragt ist Geduld.