Messerangriffe sind in Graubünden und Glarus selten
Am Wochenende hat es in der Südostschweiz gleich zwei Angriffe mit Messern gegeben. Wie oft kommt das vor? Wir haben nachgefragt.
Am Wochenende hat es in der Südostschweiz gleich zwei Angriffe mit Messern gegeben. Wie oft kommt das vor? Wir haben nachgefragt.
Am Bahnhof Chur hat am Freitag eine Frau einen Mann mit einem Messer angegriffen. Und am Sonntag hat in Mollis eine Frau einen Mann durch einen Messerstich verletzt.
Solche Attacken kommen in der Südostschweiz selten vor. Daniel Menzi von der Kantonspolizei Glarus spricht auf Anfrage von Zahlen im tiefen einstelligen Bereich. Bekannt ist eine Schiesserei im März in Niederurnen. Ansonsten kommen Fälle mit Waffengewalt in Glarus glücklierweise selten vor, so Menzi weiter.
Auch in Graubünden hält sich die Zahl von gewalttätigen Zwischenfällen mit Messern in sehr überschaubaren Grenzen. Wie Anita Senti, Sprecherin der Kantonspolizei Graubünden, auf Anfrage von «suedostschweiz.ch» sagt, gab es in den letzten drei Jahren keine vergleichbaren Vorfälle, bei denen eine Person beliebig mit einem Messer auf Menschen losgegangen sei. «Bei Gewaltanwendungen mit Messern gingen stets persönliche Streitigkeiten oder sonstige Auseinandersetzungen voraus», erklärte Senti weiter. Allerdings registriere die Polizei auch dabei pro Jahr höchstens vier solcher Zwischenfälle.
Übrigens: Dem Opfer von Mollis geht es den Umständen entsprechend. Der Mann ist nicht lebensgefährlich verletzt und sollte das Spital in ein paar Tagen wieder verlassen können.
Auch dem Opfer von Chur geht es den Umständen entsprechend gut. Der Mann trug laut Kantonspolizei nur leichte Verletzungen davon.

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