Doch noch Hundekurse in Graubünden?
Die Bündner Regierung zeigt sich für ein angepasstes Gesetz für Hundekurse offen. Gründe sind die guten Erfahrungen sowie die Senkungen der Vorfälle mit Hunden im Kanton.
Die Bündner Regierung zeigt sich für ein angepasstes Gesetz für Hundekurse offen. Gründe sind die guten Erfahrungen sowie die Senkungen der Vorfälle mit Hunden im Kanton.
Jeder Halter eines Vierbeiners musste seit 2008 einen Hundekurs absolvieren. Das hat sich jedoch im September 2016 geändert, als das Parlament die Kurse abgeschafft hat. Nun ist die Bündner Regierung offen für eine kantonale Regelung.
Von 200 auf 120
Zwischen 2008 und 2016 wurden dank diesen Kursen gute Erfahrungen gezeigt. Die Anzahl der Vorfälle mit Hunden in Graubünden sank durchschnittlich von 200 auf 120 Fälle pro Jahr, schreibt Kenneth Danuser (BDP, Cazis), Urheber des parlamentarischen Vorstosses.
Weniger Problemen
Neben den Hundehaltern habe der Tierschutz während des Obligatoriums der Kurse am meisten profitiert, schreibt die Regierung in ihrer Antwort auf den Vorstoss. Da die Fachkompetenz für das Tier und dessen Bedürfnisse sich stark verbessert hätte, entstanden weniger Tierschutz- und Sicherheitsprobleme. Die Bündner Regierung zeigt sich für eine gesetzliche angepasste Grundlage für einen obligatorischen Sachkundenachweis für Hundehalter offen. Erkenntnisse aus dem Obligatorium sollen dabei berücksichtigt werden.
Laut Danuser werden im Kanton Graubünden rund 13'000 Hunde gehalten. Jährlich kommen rund 1000 Hunde dazu.
Wir bitten um euer Verständnis, dass der Zugang zu den Kommentaren unseren Abonnenten vorbehalten ist. Registriere dich und erhalte Zugriff auf mehr Artikel oder erhalte unlimitierter Zugang zu allen Inhalten, indem du dich für eines unserer digitalen Abos entscheidest.
Bereits Abonnent? Dann schnell einloggen.