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Die Joner melden sich zurück – andere erleben ein Happy End oder bitteres Déjà-vu

Die NLA-Volleyballer aus Jona gleichen ihre Viertelfinalserie aus. Welche Sportlerinnen und Sportler aus der Region am Wochenende sonst noch jubelten – und welche eine Enttäuschung erlebten.

Silvano
Umberg
23.02.26 - 18:00 Uhr
Linthgebiet
In den Play-offs angekommen: Nicht zuletzt dank einer starken Serviceleistung von Nico Süess (Mitte) haben die Joner in Genf Grund zur Freude.
In den Play-offs angekommen: Nicht zuletzt dank einer starken Serviceleistung von Nico Süess (Mitte) haben die Joner in Genf Grund zur Freude.
Archivbild: TSV Jona Volleyball

Volleyball: Der TSV Jona zeigt in Genf eine starke Reaktion

Die Enttäuschung nach dem ersten Play-off-Spiel vor einer Woche war riesig bei den Jonern. Als Vierter der Qualifikation hatten sie eine so gute Ausgangslage für die Play-offs wie noch nie – und dann ging der Auftaktmatch der Viertelfinalserie gegen Chênois Genf gleich mit 1:3 Sätzen verloren. Und das erst noch in heimischer Halle.

Die Chance, es besser zu machen, bot sich am Samstagabend im Centre Sportif Sous-Moulin in Genf, der Heimhalle von Chênois. Und der TSV Jona machte es definitiv besser. Von Beginn weg waren die Gäste die bessere Mannschaft. Die Serviceannahme war stabil, die Angriffe wurden konsequent abgeschlossen. Verdient ging der erste Satz mit 25:18 an die Joner.

Eine noch deutlichere Sache wurde der zweite Durchgang. Gleich mit 25:13 ging dieser an den TSV Jona. Früh im Satz hatte Jonas Aussenangreifer Nico Süess mit einer Service-Serie vom 7:6 zum 12:6 den Unterschied gemacht.

Das Spiel schien sich zu wenden, als im dritten Satz plötzlich Chênois einen Blitzstart hinlegte und mit 10:5 in Führung ging. Doch die Gäste vom Obersee kämpften sich zurück und gingen gegen die wieder zu fehleranfälligen Genfer bei 13:12 in Führung. Eine konzentrierte Mannschaftsleistung der Joner, die nun nicht mehr lockerliessen, gut servierten und allgemein wenig Fehler machten, führte zum dritten Satzgewinn (25:18) – und somit zum Matchgewinn.

Mit dem Sieg glich der TSV Jona die im Modus Best-of-5 ausgetragene Serie zum 1:1 aus. Das nächste Spiel findet am kommenden Mittwoch um 20 Uhr in der Joner Grünfeld-Halle statt. (bom)

Eishockey: Die Lakers Ladies schaffen es in extremis in die Play-offs

Durch eine 3:4-Niederlage im Direktduell mit Thun waren die Rapperswil-Jona Lakers in der SWHL B in der zweitletzten Runde aus den Play-off-Rängen verdrängt worden. Diesen Sonntag machten sie den «Schaden» – auch dank Schützenhilfe – wieder gut. Lyss fügte Thun eine 4:2-Niederlage zu, sodass Letzteres auf seinen 19 Zählern sitzen blieb. Wenige Stunden später setzte es für die Rosenstädterinnen gegen Zunzgen-Sissach zwar ebenfalls eine Niederlage ab, aber erst nach Penaltyschiessen (1:2). Durch den dadurch gewonnenen Punkt zogen die Lakers Ladies mit den Thunerinnen gleich – und verdrängten diese dank der höheren Anzahl Punkte in den Direktbegegnungen wieder vom achten und letzten Play-off-Platz.

Im Play-off-Viertelfinal, der im Modus Best-of-3 ausgetragen wird, treffen die Lakers Ladies ab dem 28. Februar auf den Qualifikationssieger, die Brandis Juniors Ladies.

Inlinehockey: IHCSF Linth verliert erneut den Final des Wintercups

Zum vierten Mal in Serie standen sich im Final des Wintercups die ersten Mannschaften des IHCSF Linth sowie der Z-Fighters Oberrüti-Sins gegenüber. Nachdem 2023 und 2024 das in Kaltbrunn beheimatete Team triumphiert hatte, ging der Titel nun zum zweiten Mal in Serie an die Aargauer. Am Mittwoch hatten die Z-Fighters in der Best-of-3-Serie mit einem 5:3-Sieg vorgelegt, am Freitag machten sie den Sack zu. Vor knapp 250 Zuschauenden setzten sie sich in der Raiffeisen-Arena in Kaltbrunn mit 5:4 durch. Die Niederlage war unglücklich aus Sicht des Heimteams, lag es doch in dieser Partie dreimal vorne – mit 1:0, 3:2 und 4:3.

Mountainbike: Nicole Koller siegt bei Premiere, Dario Lillo wird Zweiter

Im spanischen Banyoles erlebte Nicole Koller am Samstag ihre Wettkampfpremiere im neuen Team. Noch nicht auf Stufe Weltcup, aber in einem durchaus stark besetzten internationalen Rennen der «Hors Catégorie». Und es war ein erfreulicher Einstand: Die 28-jährige Profimountainbikerin aus dem VC Eschenbach distanzierte die Konkurrentinnen nach gut 78 Minuten Renndauer um 16 Sekunden und mehr. Zweite wurde die Italienerin Valentina Corvi, Dritte die US-Amerikanerin Kelsey Urban. Tina Züger aus Rieden belegte als drittbeste Schweizerin Rang 15 – mit knapp fünf Minuten Rückstand auf Koller.

Am gleichen Event, einfach bei den Männern, stand Dario Lillo im Einsatz. Und auch der Eschenbacher fuhr stark, musste sich einzig dem Franzosen Victor Koretzki, WM- und Olympia-Zweiter 2024, geschlagen geben – um lediglich knapp fünf Sekunden. Dritter wurde Luca Schwarzbauer aus Deutschland.

Skispringen: Celina Wasser landet zweimal auf Rang 25

Die Benknerin Celina Wasser bestritt am Freitag und Samstag je ein Springen des Alpen Cups im polnischen Zakopane. An beiden Tagen klassierte sich die 19-Jährige auf Platz 25 – und damit im hintersten Bereich des rund 30-köpfigen Teilnehmerfeldes. Gleichwohl war sie auf dieser Wettkampfstufe in 20 Einsätzen erst dreimal besser rangiert gewesen. Das Bestresultat war der 20. Platz Ende Januar im slowenischen Kranj.

Snowboardcross: Valerio Jud feiert seinen zweiten Sieg im Europacup

Nachdem er es nicht schaffte, sich für die Olympischen Spiele zu qualifizieren, nutzte Valerio Jud die Zeit, um im Europacup Rennkilometer zu sammeln. Dies tat der 23-jährige Uzner am vergangenen Samstag äusserst erfolgreich. Er liess im italienischen Colere die gesamte Konkurrenz hinter sich. Für Jud war es in seinem 44 Rennen auf der zweithöchsten Wettkampfstufe nach dem Weltcup der zweite Sieg. Den ersten hatte er vor ziemlich genau drei Jahren ebenfalls in Italien gefeiert, damals in Moena.

Snowboard alpin: Ladina Caviezel wird im Heim-Europacup Dritte

Zwischen ihrem enttäuschenden Einsatz an den Olympischen Spielen (Rang 23) und dem nächsten Weltcup am kommenden Wochenende im polnischen Krynica bestritt Ladina Caviezel diesen Montag in Lenzerheide einen Europacup-Parallel-Riesenslalom. Die 32-jährige Uznerin, die Ende Saison ihre Spitzensportkarriere beenden wird, sicherte sich dabei Rang 3. Im kleinen Final setzte sie sich gegen Zoe Jansing aus Deutschland durch. Den Sieg krallte sich die Schweizer Teamleaderin Julie Zogg, die im Final Jansings Landsfrau Hannah Gunkel hinter sich liess.

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