Tag des Lokaljournalismus: Was euch bewegt, bewegt auch uns
Ihr wollt die Arbeit unserer Redaktion besser kennenlernen, eine Recherche anstossen – oder der «Linth-Zeitung» einfach mal die Meinung sagen. Dann kommt der Tag des Lokaljournalismus genau richtig.
Ihr wollt die Arbeit unserer Redaktion besser kennenlernen, eine Recherche anstossen – oder der «Linth-Zeitung» einfach mal die Meinung sagen. Dann kommt der Tag des Lokaljournalismus genau richtig.
Lokaljournalismus ist wichtig. Er erweitert euer Wissen, hilft euch, eine Meinung zu bilden oder deckt auch mal einen Missstand auf. Unser Ziel bei der Berichterstattung ist es immer, nah an den Menschen im Linthgebiet zu sein. Über das zu schreiben, was euch bewegt, liebe Leserinnen und liebe Leser. Damit das gelingt, ist der Tag des Lokaljournalismus da – und zwar für euch wie auch für uns als Redaktion (siehe Infokasten).
Der 5. Mai ist der Tag für euch – und für uns
Am Dienstag, 5. Mai, ist der Tag des Lokaljournalismus. Eine Gelegenheit, euch und eure Bedürfnisse besser kennenzulernen. Wir wollen von euch erfahren: Was nervt euch vor eurer Haustüre? Welche Fragen können wir für euch klären und was für tolle Dinge passieren in eurem Umfeld, über die wir unbedingt mal schreiben müssten? Sagt es uns direkt. Ihr findet uns am 5. Mai an folgenden Orten: Café der Bäckerei-Konditorei in Kaltbrunn (9 bis 10.30 Uhr), Einkaufszentrum Sonnenhof Rapperswil (10.30 bis 12 Uhr), Linthpark Uznach (11 bis 12.30 Uhr). Über einen Austausch würden wir uns freuen. (lz)
Um das Verständnis für unsere Themenauswahl zu fördern, zeigen wir anhand von vier Beispielen, wie Artikel bei uns entstehen und auf welche Resonanz sie stossen.
Der Grosseinsatz an der Schule
Das Sirenengeheul von einem Feuerwehr- und Polizeiauto nach dem anderen war Mitte März in der Redaktion der «Linth-Zeitung» in Uznach zu hören. «Nach dem fünften Fahrzeug war klar: Jetzt muss ich schauen, was da los ist», erinnert sich Redaktor Urs Schnider. Er folgte dem Geheul des Martinshorns und beobachtete einen Grosseinsatz an der Uzner Schule. Vor Ort sprach er mit Eltern, der Polizei und dem Rektor. Dadurch erfuhr er mehr als die Kantonspolizei St. Gallen später zur Pfefferspray-Attacke eines Schülers schrieb.
Die durch die Reportage erhaltenen Hintergrundinfos und Kontakte ergaben Folgeartikel. Diese gehörten wie auch der erste Beitrag jeweils zu den Artikeln mit der grössten Reichweite pro Woche. Oder führten zu einem Abo-Abschluss – wie das Interview mit Gemeindepräsident Diego Forrer zum Thema.
Das abtretende Wirtepaar
Auf positive Resonanz bei unseren Leserinnen und Lesern stiess zuletzt auch die Berichterstattung über die abtretenden Pächter der Alp Tanzboden oberhalb von Rieden. Was in der Gastronomie passiert, interessiert – das zeigte sich in der Vergangenheit immer wieder. Im Interview gab Tanzboden-Wirt Christoph Tresch Anekdoten aus den vergangenen Jahren zum Besten. Etwa über die immer heikler werdenden Gäste, die ihn nicht aus der Ruhe bringen. «Wenn du dich als Hüttenwart darüber aufregst, machst du dich nur fertig», befindet der junge Vater. Das Baby ist der Grund, warum Tresch und seine Frau im August die Wirteschürzen an den Nagel hängen.
Seine erfrischende Art gefiel offenbar auch euch. Der Artikel hatte eine hohe sogenannte Durchlesequote. Das heisst: Jene, die angefangen haben zu lesen, lasen ihn auch fertig. Die Suche nach einer neuen Pächterin oder einem neuen Pächter läuft übrigens noch. Wir hoffen, sie oder ihn euch möglichst bald vorstellen zu können.
Die irritierenden Kampfjets
So laut, so nah, so spät: Die Kampfjets, die vor einem Monat, durch die Dunkelheit flogen, sorgten für Erstaunen. Das zeigte sich im Umfeld unserer Redaktion wie auch auf Facebook. Was da los war über dem Nachthimmel vom Obersee, galt es abzuklären. Denn potenziell gibt es tausende Leute, die das wissen wollen.
Mehr als eine Übung war es gemäss der VBS-Antwort nicht. Diese Klärung stiess auf Interesse, wie die Auswertung des Online-Artikels zeigt. Mehrere tausend Leute haben diesen angeschaut, vereinzelte haben extra darum ein Abonnement abgeschlossen. Sie wissen für ein nächstes Mal, wenn nachts die Schlafzimmerfenster wegen Kampfjetlärms vibrieren, dass solche Nachttrainings von Oktober bis März jeweils montags bis um 22 Uhr stattfinden können.
Die offenen Fragen im Lido
Das trockengelegte Freibad Lido Rapperswil ist das Gesprächsthema in der Stadt. Nach jahrelangem Hin und Her interessiert es, wie es weitergeht. Darum bohrten wir nach, als die Stadt Rapperswil-Jona eine Medienmitteilung dazu versandte. In dieser ging es darum, dass die Stadt eine mögliche Alternative im Strandbad Stampf nicht weiterverfolgt.
Wir brachten überdies in Erfahrung, dass die Option Hallenbad vorerst kein Thema ist, warum bereits erstellte Freibadpläne aus dem Jahr 2024 nicht weiterverfolgt werden und bis wann es bestenfalls im Lido wieder Wasser zum Baden hat. Es ist die klassische Aufgabe von Journalismus: Licht ins Dunkle zu bringen. Der Artikel wurde Mitte April zum bestgelesenen der Woche. Wer weiss, vielleicht schafft das demnächst ein Input aus der Leserschaft.
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