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Joner Volleyballer stehen mit dem Rücken zur Wand

Die NLA-Volleyballer des TSV Jona verlieren das Hinspiel des Play-off-Viertelfinals gegen Chênois Genf zu Hause mit 0:3 (24:26; 20:25, 23:25).

Linth-Zeitung
27.02.25 - 23:30 Uhr
Linthgebiet
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Vergeblich gestreckt: Die Joner (links) zeigen im Hinspiel gegen Chênois eine gute Leistung, müssen sich aber dennoch ohne Satzgewinn geschlagen geben.
Pressebild TSV Jona Volleyball

von Moritz Bolli

In den vier Duellen dieser beiden Mannschaften in dieser Saison vor diesem Play-off-Match hiess der Sieger immer Chênois Genf – obwohl die Spiele sich stets durch knappe Satzresultate auszeichneten. Die Favoritenrolle lag also klar bei den Westschweizern, auch weil sie die Finalrunde im dritten Rang abgeschlossen hatten und die Joner auf dem sechsten und letzten. Dennoch durfte sich der Underdog aber berechtigte Hoffnungen auf eine Überraschung machen. Nur musste dafür auch einmal einer dieser knappen Sätze gewonnen werden.

Die 240 Zuschauenden in der Grünfeldhalle kamen an diesem Schübeldonnerstag auf ihre Kosten. Auf hohem Niveau duellierten sich zwei Teams, die sich aus den vergangenen Partien nur allzu gut kannten. Die Gäste aus Genf machten dabei zunächst den etwas flinkeren Eindruck und lagen im Satzverlauf mehrheitlich in Führung. Jona stellte erst bei 23:23 den Ausgleich wieder her.

Nachdem die Gastgeber den ersten Satzball noch abwehren konnten, sicherten sich die Genfer im zweiten Anlauf den ersten Satz mit 26:24.

Jona fehlt die Abgeklärtheit

Ein ähnliches Bild bot sich im zweiten Durchgang. Wieder war Genf in seinen Aktionen zwingender. Den Jonern gelang es nicht, die Westschweizer an einem weiteren Satzgewinn zu hindern. Diesmal lautete das Resultat 25:20 für die Gäste.

Einmal mehr zeigte sich auch im dritten Durchgang, dass dem TSV Jona das gewisse Quäntchen Abgeklärtheit fehlt. Bis kurz vor Satzende wirkte es, als wäre die Heimmannschaft auf dem Weg zu seinem ersten Satzgewinn. Aber nach einer 23:22-Führung der Joner punkteten am Ende die Genfer dreimal in Folge zum 25:23-Satzerfolg.

Weiterkommen nur über Golden Set möglich

Damit endete die Partie mit einem 3:0-Auswärtssieg für Chênois Genf. Das bringt nun Jona in Zugzwang. Am kommenden Samstag muss auswärts ein 3:0- oder 3:1-Sieg gelingen, um sich die Chance auf ein Weiterkommen per Golden-Set zu sichern.

«Den Unterschied machte die Verteidigung», war sich Jona-Trainer Johann Verstappen nach dem Spiel sicher: «Diesmal war es echt schwierig, gegen die Genfer zu punkten.» An Taktik und Einstellung will Verstappen für das Rückspiel nichts ändern: «Trotz des Resultats war es ein gutes Spiel von uns.»

Jona – Chênois 0:3 (24:26; 20:25, 23:25)
Grünfeld. – 240 Zuschauende. – SR: Kälin/Rüegg. – Spieldauer: 76 Minuten.
Jona: Schmid (Libero); Olsen, Caviezel, Süess, Lange, Lauener, Margot; Weiss, Ablondi, Plizga, Clement, Licka, Fuchs, Panzo.
Genf: Del Valle (Libero); Knipe, Zerika, Norris, Djokic, Sanches, Kurik; Peslac, Geneux, Poffet.


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