Ironman 70.3 Switzerland in Rapperswil-Jona: Emotionen, packende Duelle und Schweizer Triumphe
Rund 2300 Athletinnen und Athleten haben am Sonntag die 17. Austragung des Ironman 70.3 Switzerland in Rapperswil-Jona absolviert.
Rund 2300 Athletinnen und Athleten haben am Sonntag die 17. Austragung des Ironman 70.3 Switzerland in Rapperswil-Jona absolviert.
Bei Sonnenschein und idealen Wettkampfbedingungen fiel am Sonntag um 7.55 Uhr der Startschuss zum beliebten Triathlon am Obersee. Knapp 2300 Athletinnen und Athleten aus aller Welt stellten sich der Herausforderung, die aus 1,9 km Schwimmen, 90 km Radfahren und 21,1 km Laufen bestand.
Den ersten Akzent des Tages setzte der Schweizer Manuel Arnold vom Team Koach, der die Schwimmstrecke in beeindruckenden 23:54 Minuten absolvierte und damit als Führender aus dem Wasser stieg, gefolgt von vier weiteren Schweizer Athleten.
Auf den ersten zehn Kilometern der Radstrecke übernahm jedoch sein Landsmann Samuel Studer das Kommando. Studer, der in diesem Jahr sein Debüt in der Mitteldistanz und somit beim Ironman 70.3 Switzerland feierte (insgesamt waren diesmal in Rapperswil-Jona so viele Debütanten am Start wie noch nie), liess sich die Führung nicht mehr nehmen und siegte souverän in einer Zeit von 3:55:10 Stunden. Platz 2 ging an Manuel Arnold in 4:04:52, gefolgt vom Franzosen Hugo Courbot in 4:08:26.
Sieger schwärmt von den Treppen in der Rapperswiler Altstadt
Bei den Frauen entwickelte sich ebenfalls ein spannendes Rennen: Die Schweizerin Desiree Knecht führte zunächst das Feld an, wurde jedoch auf der Radstrecke von der Deutschen Marit Lindemann überholt, die mit einer Zeit von 4:24:08 Stunden ihren Sieg perfekt machte. Knecht belegte mit 4:30:42 Stunden Rang 2, gefolgt von ihrer Landsfrau Jannine Koeppel in 4:34:54 Stunden.
«Ich bin von den Emotionen überwältigt – es hätte wirklich nicht besser sein können. Das Publikum war einfach fantastisch», schwärmte der frischgebackene Sieger Samuel Studer im Zielbereich.
Auch Marit Lindemann zeigte sich begeistert: «Die Treppen waren mein absolutes Highlight. Ich habe mich extra für dieses Rennen angemeldet, weil ich unbedingt diese legendäre Treppe hochlaufen wollte – das war richtig cool. Und ich war sehr glücklich, dass ich vor meinem Freund über den roten Teppich ins Ziel laufen durfte – das war meine heimliche Challenge», verriet sie lachend.
Desiree Knecht, Zweitplatzierte, lobte ebenfalls die Atmosphäre an der Strecke: «Das war richtig cool – es gab so viele Stationen mit tollen Fans, die uns unglaublich unterstützt haben. Merci vielmal!»
Kenny Dobler aus Rieden mit elftschnellster Gesamtzeit
Selbstredend nahmen auch ganz viele Hobby-Triahletinnen und -Triathlen aus der Region Zürichsee-Linth am Ironman 70.3 Switzerland in Rapperswil-Jona teil. Die beste Zeit legte Kenny Dobler hin. Der Riedner, der vergangen Herbst zusammen mit seinem Bruder an der legendären Ironman-WM auf Hawaii teilnahm, erreichte das Ziel nach 4:12:09 Stunden. Nur zehn Athleten waren schneller.
Ein zweiter Name, der heraussticht: Wolfgang Braune. Der 56-Jährige aus Uznach hat seit der Lancierung im Jahr 2007 jeden Ironman 70.3 in Rapperswil-Jona absolviert. So auch die diesjährige 17. Austragung. Seine Zeit: 4:55:58. Macht Gesamtrang 272 und Platz 11 in seiner Kategorie (M55-59). (pd/lz)
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