×

Rudern in der Halle und die erste Elite-Weltmeisterschaft von Wasser – ein regionaler Rückblick auf das sportliche Wochenende

Am Wochenende standen diverse Athletinnen und Athleten aus der Region im Einsatz. Darunter der Benkner Yanick Wasser an der Skisprung-WM. Ausserdem wurde die Rudersaison des RCRJ eingeläutet.

Linth-Zeitung
03.03.25 - 12:00 Uhr
Linthgebiet
NORWAY NORDIC SKI WORLD CHAMPIONSHIP
Blick voraus: Der Benkner Skispringer Yanick Wasser hat an der Nordischen Ski-WM noch ein grosses Programm vor sich.
Bild Matthias Schrader / Keystone

Snowboard alpin: Caviezel scheidet zwei Mal im Achtelfinal aus

Die Uzner Alpin-Snowboarderin Ladina Caviezel stand am Wochenende im Krynica, Polen, im Einsatz. Zwei Weltcup-Rennen standen bei der 31-Jährigen auf dem Programm. In beiden Fällen qualifizierte sich Caviezel nur knapp für die K.o.-Phase. Am Samstag erreichte sie als 15. der Qualifikation den Achtelfinal, wo sie dann allerdings ausschied. Am Sonntag qualifizierte sie sich als 14., scheiterte darauf erneut in der ersten K.o.-Runde und beendete das Rennen auf dem 15. Rang. (jul)

Nicht schnell genug: Ladina Caviezel scheidet in Polen zwei Mal im Achtelfinal aus.
Pressebild Miha Matavz / FIS

Rudern: Rapperswil-Joner duellieren sich in Zug auf dem Ergometer

Fünf Athletinnen und Athleten des Ruderclub Rapperswil-Jona nahmen am Samstag an den Swiss Rowing Indoors in Zug teil, also den Schweizer Meisterschaften auf dem Ruder-Ergometer. Dabei traten die Schweizer Top-Ruderer erstmals unter den Augen des neuen Schweizer Headcoaches Alexis Besançon gegeneinander an. Bei den Männern wurde Olympionik Jonah Plock vom RC Rapperswil-Jona hinter Kai Schätzle und Oliver Zeidler Dritter. Seine 18-Jährige Schwester Lotta startete bei den Frauen. Die Rapperswil-Jonerin beendete das Rennen über 2000 Meter auf Rang 16. Drei Plätze hinter ihr klassierte sich ihre Teamkollegin Jill Benne. Bei den U-19-Juniorinnen trat Lotta Schiffer für den Rapperswil-Joner Ruderclub an. Schiffer beendete das Rennen auf Rang 62. Auch bei den U-17-Frauen war der RCRJ vertreten: Lena Schwitter ruderte auf Rang 38. (jul)

Fussball: Die Niederlagenserie der FCRJ-Frauen geht weiter

Kurz vor dem Pausenpfiff der Partie zwischen den Frauen des FC Rapperswil-Jona und dem FC Aarau gehen Letztere durch Julie Gartmann in Führung. Nur wenige Minuten nach Beginn der zweiten Halbzeit netzen die Aargauerinnen gleich wieder ein: Fabia Reinschmidt lässt sich vor FCRJ-Torhüterin Saskia Bürki nach einer langen Hereingabe nicht zwei Mal bitten und erzielt das 2:0 für die Gastgeberinnen. Die Gäste aus Rapperswil-Jona reagieren rund 18 Minuten später mit dem Anschlusstreffer. Magdalena Kaufmann wird mit einem langen Steilpass bedient. Darauf lupft sie den Ball gelassen über Aarau-Keeperin Serena Proplesch ins Netz. Der Ausgleich gelingt den Rapperswil-Jonerinnen jedoch nicht mehr. Dafür baut Donika Deda in der 76. Spielminute die Führung für Aarau per Weitschuss auf 3:1 aus. Es ist das achte Spiel in Serie, das die FCRJ-Frauen in der Womens Super League verloren haben. In der Tabelle liegen sich weiterhin auf dem vorletzten Rang. Bei sechs Punkten Rückstand auf Rang 8 und noch drei ausstehenden Partien ist der Sprung in die Play-offs zwar noch möglich, aber utopisch. (jul)

Skispringen: Wasser qualifiziert sich an der WM souverän

Bei seiner ersten Nordischen Ski-WM bei den Erwachsenen liess Yanick Wasser zu Beginn aufhorchen. Nachdem er sich am Freitagabend im Training in der teaminternen Ausmarchung souverän einen der vier Schweizer Startplätze gesichert hatte, zeigte der Skispringer aus Benken in der Qualifikation am Samstagabend eine ganz starke Leistung und schaffte als 12. locker den Sprung in die Entscheidung auf der Normalschanze vom Sonntag. Dort lief es dem 20-Jährigen dann nicht mehr so gut, es reichte «nur» noch zum 36. Rang. Dennoch war Wasser noch der zweitbeste Schweizer in diesem Wettkampf hinter Gregor Deschwanden, der als einziger Schweizer den Finaldurchgang erreichte und letztlich auf Rang 14 landete. Diese Woche geht es weiter mit den Wettkämpfen im Team, Mixed und auf der Grossschanze. Überall wird sich Wasser zuerst aber einmal im Training einen Startplatz sichern müssen. (jul)

Leise Enttäuschung: Nach dem tollen 12. Rang in der Qualifikation fliegt der Benkner Skispringer Yanick Wasser im Wettkampf auf der Normalschanze «nur» noch auf den 36. Rang.
Bild Ole Martin / Keystone

Snowboardcross: Jud scheitert in der Quali und wird mit dem Team Siebter

Der Uzner Snowboardcrosser Valerio Jud kämpfte am Wochenende im türkischen Erzurum um Weltcup-Punkte. Solche konnte der 22-Jährige jedoch nur am Sonntag beim Teamwettkampf feiern. Zusammen mit der 17-jährigen Noemie Wiedmer stiess Jud bis in den Halbfinal vor. Dort schied das junge Duo aus und klassierte sich letztlich im 7. Rang. Damit waren Jud/Wiedmer das beste Schweizer Team, die Teamleader Kalle Koblet und Sina Siegenthaler wurden Neunte. Am Tag zuvor hatte Jud im Einzelwettkamf in der Qualifikation mit Rang 55 vorliebnehmen müssen, womit er den Sprung in die K.o.-Phase der Top 32 klar verpasste. (jul)

Eishockey: Saisonende für die Lady Lakers

Nachdem die Lady Lakers am Samstag bereits das erste Spiel des im Modus Best of 3 ausgetragenen Play-off-Viertelfinals gegen die GCK Lions mit vier Toren Unterschied verloren hatten, unterlagen sie den Zürcherinnen auch am Sonntag mit 0:4. Bereits nach zwei Minuten gingen die Gäste in Führung. Zur ersten Pause stand es 2:0 für die Lions. Das zweite Drittel blieb torlos. Im Schlussabschnitt erzielten die Zürcherinnen erneut zwei Tore. Somit ist die Saison in der zweithöchsten Frauenliga SWHL B für die Lady Lakers zu Ende. Das Aus kam nicht unerwartet, waren sie doch als Achte der Qualifikation gegen den Qualifikationssieger GCK Lions krasse Aussenseiterinnen. Die Saison kann für die Rosenstädterinnen dennoch als Erfolg gewertet werden. Es war das erste Mal seit 13 Jahren, dass sie sich für die Play-offs qualifiziert haben. (jul)

Tischtennis: Der TTCRJ kann sich nicht vom Tabellenende absetzen

Die Tischtennisspieler aus Rapperswil-Jona haben in der Swiss Table Tennis League ihre beide Partien vom Wochenende verloren. Damit bleibt die Mannschaft vom Obersee in Abstiegsgefahr. Zwei Runden vor Ende der Qualifikation beträgt der Vorsprung auf das achtplatzierte Meyrin zwar noch immer drei Zähler. Aber bei zwei Niederlagen am 29. und 30. März könnte der TTCRJ noch auf den letzten Platz abrutschen.

Die erste Gelegenheit, weitere Punkte für die Tabelle zu gewinnen, verpasste das Team im Heimspiel von Samstag gegen Carouge. Die Begegnung ging knapp mit 6:4 an die Gäste aus Genf. Verlierer des Tages aus Sicht des TTCRJ war Denis Bernhard: Er konnte in seinen drei Einzeln keinen einzigen Satz für sich entscheiden. Deshalb waren die drei Erfolge von Peter Hribar sowie der eine Sieg von Numa Ulrich am Ende ohne Nutzen.

Sieger und doch Verlierer: Peter Hribar bleibt am Wochenende im Einzel unbesiegt, doch Rapperswil-Jona gewinnt nicht.
Stefan Kleiser

Carouge sei einfach zu stark gewesen, um gewinnen können, kommentierte Peter Hribar das Ergebnis. «Wenn die so spielen wie jetzt, sind sie ein Anwärter auf den Meistertitel.» Allerdings bestritten Nolan Givone, Bastien Dupont und Clément Chobeau, die drei stärksten Spieler der Genfer, bisher alle bloss zwei Drittel der bisherigen Partien – Pech für Rapperswil-Jona, dass die drei am Samstag zusammen anreisten.

Das Heimspiel von Sonntag gegen Lancy hätte für Rapperswil-Jona mit etwas mehr Spielglück durchaus anders ausgehen können. Erneut gewann der Slowene Peter Hribar, seit 2017 Tischtennisspieler von Beruf, für seine Mannschaft seine Einzel. Aber Numa Ulrich spielte gegen die stärken eingestuften Gegner nur sehr gut – verpasste es jedoch, sich mit einem oder zwei Siegen zu belohnen.

Ulrich unterlag sowohl Michel Martinez als auch Vepa Chaitanya nach 2:1-Vorsprung in Sätzen noch mit 2:3. Gegen Martinez liess er zwei Matchbälle ungenutzt. Also endete die Partie 3:6. Auch, weil ein dritter Spieler fehlt, der Matches gewinnt: Denis Bernhard ist weit von seinen Leistungen von anfangs Saison entfernt. Zwischenzeitlich stand er bei 9 Siegen aus 13 Spielen. Seither gewann er nur noch 2 von 17 Einzeln. Das reicht dem TTCRJ momentan nicht zum Sieg. (skl)

Kommentieren
Wir bitten um euer Verständnis, dass der Zugang zu den Kommentaren unseren Abonnenten vorbehalten ist. Registriere dich und erhalte Zugriff auf mehr Artikel oder erhalte unlimitierter Zugang zu allen Inhalten, indem du dich für eines unserer digitalen Abos entscheidest.
Könnte euch auch interessieren
Mehr zu Linthgebiet MEHR