Zusammenhalt dank alter Helden
Wie war es in Graubünden zur Zeit des Ersten Weltkriegs? Weshalb waren Autos lange verboten? Und wie hat sich die romanische Sprache entwickelt? Diese Fragen werden in den kommenden zwei Wochen in der Sommerserie «So isch Graubünda» beantwortet. Heute: Graubünden nähert sich der Schweiz an.
Zweigeteilte Schweiz
In Krisensituationen rücke man immer ein bisschen zusammen, erklärt der Historiker Manfred Veraguth. Im Falle der Schweiz führte dies aber beinahe zu einer Trennung: «Es gab zwei Blöcke – die welsche Schweiz sympathisierte mehr mit Frankreich, während die Deutschschweiz eher zu Deutschland tendierte.»
Damit es nicht zum Bruch kam, wurde die gemeinsame Geschichte der Schweiz hervorgehoben und alte Helden wurden wieder gefeiert. «Alte Eidgenossen wurden gezeigt: In Graubünden beispielsweise Benedikt Fontana», sagt der Historiker.
RSO-Reporterin Stefanie Derungs hat mit Manfred Veraguth über die Annäherung von Graubünden an die Schweiz gesprochen.
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