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«Software ist die Seele der Laborgeräte»

Als Software Engineer bei INTEGRA Biosciences, bringt Fabian Joos digitale Innovation direkt ins Labor – seine Programme steuern Hightech-Laborgeräte, die weltweit im Einsatz sind.

Leben & Freizeit
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09.06.25 - 04:30 Uhr
Fabian Joos entwickelt bei INTEGRA Software, die Laborarbeit weltweit revolutioniert.
Fabian Joos entwickelt bei INTEGRA Software, die Laborarbeit weltweit revolutioniert.

«Eigentlich wollte ich einfach mal schauen, was so offen ist», erzählt Fabian Joos über seinen Wechsel zu INTEGRA Biosciences. Der Software Engineer aus Trimmis musste nicht unbedingt den Job wechseln, aber als ihm ein Stellenvermittlungsbüro die INTEGRA vorschlug, passte plötzlich alles zusammen. Heute entwickelt er Software für Laborgeräte und schätzt besonders die Möglichkeit, seine Arbeit direkt in Aktion zu sehen: «Am Ende des Tages sehe ich, was ich gemacht habe – das ist ein tolles Gefühl.» 

Vom Support-Spezialisten zum Software-Architekt
Fabians beruflicher Weg führte über verschiedene Stationen zur aktuellen Position. Nach seiner Informatiklehre mit Schwerpunkt Systemtechnik sammelte er Erfahrungen im Support und bei der Netzwerkbetreuung, bevor er sich auf die Entwicklung von Webseiten und Apps spezialisierte. Nach dem Militärdienst und der Berufsmatura absolvierte er ein Bachelor-Studium in Computer Science an der OST in Rapperswil.

Anschliessend arbeitete er zwei Jahre als Software-Ingenieur im Bereich Storage, wo er Software für vollautomatisierte Lagerungssysteme entwickelte. «Das war aber eher eine Dienstleistung für externe Kunden», erklärt Fabian. «Bei INTEGRA entwickeln wir Software für unsere eigenen Produkte – das ist in der Praxis ein grosser Unterschied.»

Wenn Software auf Hardware trifft
Als Software Engineer bei INTEGRA, arbeitet Fabian an einem breiten Spektrum von Anwendungen – von einfachen Benutzeroberflächen mit wenigen Parametern, bis hin zu komplexen Programmen mit zahlreichen Funktionen. «Wir verantworten die komplette Logik hinter der Anwendung», erklärt er. «Dafür braucht es den Blick fürs Ganze – und die Fähigkeit, Probleme kreativ zu lösen.»

Besonders spannend findet Fabian die direkte Verbindung zwischen seiner Programmierarbeit und den physischen Laborgeräten. Diese Komplexität erfordert kontinuierliches Lernen und Anpassung. «Es wird nie langweilig – und manchmal kommt man auch etwas an seine Grenzen», gibt er zu. «Aber das zwingt mich dazu, immer am Ball zu bleiben.» Das Team arbeitet mit modernen Technologien: Im Frontend – also dem Teil der Software, den Nutzer*innen sehen und bedienen – kommen Vue.js, JavaScript, HTML, CSS und TypeScript zum Einsatz. Im Backend, wo die Daten verarbeitet und Abläufe gesteuert werden, programmiert das Team mit C#. «Die klare Trennung von Frontend und Backend gibt uns mehr Flexibilität», erklärt der sympathische Entwickler.

«Ein Team, das den Mut hat, über Grenzen zu gehen»
Aktuell arbeitet Fabian an seinem bisher grössten Projekt: Ein komplexes Laborgerät wird von Grund auf neu entwickelt, inklusive der gesamten Softwarearchitektur. «Wir haben fünf bis sechs Prototypen entwickelt, bevor wir uns auf eine Lösung festgelegt haben», erzählt Fabian. Der Aufwand lohnt sich: Die neue Software lässt sich flexibel erweitern und deutlich einfacher warten. «Wenn ich heute einen Button programmiere, weiss ich genau, was im Inneren des Geräts abläuft», sagt Fabian – sichtlich stolz.

Diese strategische Herangehensweise zeigt, wie durchdacht INTEGRA bei der Entwicklung vorgeht. Zusammen mit einer UX-Designerin und den internen Produktmanagern entsteht Software, die nicht nur technisch ausgefeilt, sondern auch benutzerfreundlich ist. «Das Schwierigste an unserem Job ist es, immer den Blickwinkel des Endkunden einzunehmen», betont Fabian.

Klein, eingespielt – und mit grosser Wirkung
Was Fabian besonders an seinem Arbeitsplatz schätzt, ist die Zusammenarbeit im fünfköpfigen Software Engineering-Team. «Wir haben ein super Team und zusammen ein sehr grosses Knowhow», schwärmt er. «Das Wichtigste ist aber, dass es menschlich stimmt». Die offene Kommunikation ermöglicht es, auch kritische Punkte anzusprechen, um die beste Lösung gemeinsam zu entwickeln.

Die enge Zusammenarbeit mit den Produktmanagern sorgt dabei für das direkte Kundenfeedback. «Wir bekommen so recht schnell Rückmeldungen, wenn etwas noch nicht ganz wie erwartet funktioniert – aber natürlich auch, wenn etwas gut funktioniert», erklärt Fabian. Diese kurzen Feedbackschleifen sind entscheidend für die kontinuierliche Verbesserung der Software.

Strukturierte Weiterbildung als Standard
Ein wichtiger Grund für Fabians Zufriedenheit bei INTEGRA sind die strukturierten Weiterbildungsmöglichkeiten. «Das habe ich bei früheren Arbeitgebern so nicht erlebt», sagt er. «Hier wird strukturierte Weiterbildung gefördert und gefordert.» Regelmässige Trainingsprogramme und Kurse helfen dabei, mit den schnell wechselnden Technologien Schritt zu halten.

Auch KI spielt inzwischen eine bedeutende Rolle in der täglichen Arbeit: «KI hilft und unterstützt beim Programmieren, aber man muss genau wissen, was es macht», erklärt Fabian. «Das eigene Wissen muss immer da sein, sonst verliert man sich.» Diese reflektierte Herangehensweise an neue Technologien ist charakteristisch für das Team.

Zwischen Arbeit und Weltreise
Seinen Ausgleich zur intensiven Bildschirmarbeit findet Fabian in vielfältigen sportlichen Aktivitäten. «Es braucht unbedingt den Ausgleich», betont er. Im Sommer wandert, joggt und bikt er, im Winter steht er auf Langlaufskiern oder auf dem Snowboard. 

Daneben pflegt Fabian eine besondere Leidenschaft für Asien. Nach Japan war er kürzlich drei Monate in China, Taiwan und Thailand unterwegs. «Man hat oft ein bestimmtes Bild von diesen Ländern», reflektiert er. «Am besten macht man sich selbst ein Bild.» Diese Offenheit für andere Kulturen und die Möglichkeit, bei INTEGRA unbezahlten Urlaub zu nehmen, schätzt er sehr. Und auch, dass er die Möglichkeit erhält, diese Auszeit zu nehmen, rechnet er dem Unternehmen hoch an.

Als besonderen Ausgleich zur digitalen Welt pflegt Fabian auch analoge Hobbys: Kartenspiele mit Freunden und eine kleine Teezeremonie mit einem Set, das er aus China mitgebracht hat. «Das entschleunigt nach einem intensiven Arbeitstag», lächelt er.

Zwischen Coding und Teezeremonie: Fabian schätzt sowohl digitale als auch analoge Welten wie hier beim Langlaufen.
Zwischen Coding und Teezeremonie: Fabian schätzt sowohl digitale als auch analoge Welten wie hier beim Langlaufen.
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