Glaukom: Früherkennung ist das A und O
Das Glaukom zählt zu den häufigsten Ursachen für Erblindung. Weil die Erkrankung keine Schmerzen verursacht und schleichend beginnt, bleibt sie oft jahrelang unbemerkt.
Das Glaukom zählt zu den häufigsten Ursachen für Erblindung. Weil die Erkrankung keine Schmerzen verursacht und schleichend beginnt, bleibt sie oft jahrelang unbemerkt.
Als Caroline M., 58, beim Spazieren bemerkte, dass sie Personen am Rand ihres Blickfelds erst spät wahrnahm, dachte sie sich zunächst wenig dabei. Schmerzen verspürte sie keine; im Alltag schien ihr Sehvermögen sogar «ganz gut». Doch in letzter Zeit blendeten sie Scheinwerfer stärker, und gelegentlich wirkten seitliche Bereiche ihres Sichtfelds leicht abgeschwächt. Die Veränderungen begannen schleichend und so unauffällig, dass sie im Alltag kaum auffielen. Genau deshalb bleibt das Glaukom häufig lange unerkannt.
Viele Patientinnen und Patienten sind überrascht, dass man trotz guter Sehschärfe an einem Glaukom leiden kann. Der Grüne Star ist eine chronische Augenerkrankung, bei der der Sehnerv geschädigt wird. Häufig ist der Druck im Inneren des Auges über längere Zeit erhöht oder der Sehnerv wird unzureichend durchblutet. Der erhöhte Augeninnendruck ist deshalb ein wichtiges Anzeichen für das Glaukom.
Regelmässige Kontrollen sind entscheidend
Der Besuch bei ihrem Augenarzt brachte Caroline M. schliesslich Klarheit. «Vorsorgeuntersuchungen helfen, Auffälligkeiten frühzeitig zu erkennen und den Verlauf der Erkrankung zu kontrollieren», erklärt Dr. med. Anima Bühler, Ärztliche Co-Leiterin des Vista Augenzentrums Chur. Für eine sichere Einschätzung genügt es jedoch nicht, lediglich den Augeninnendruck zu bestimmen. Ebenso wichtig sind weitere Untersuchungen wie die Analyse des Sehnervs und Gesichtsfeldmessungen sowie das Messen der Hornhaut-Dicke, um die Augendruckmessung genau interpretieren zu können. Erst die Kombination dieser Befunde zeigt, ob sich kleinste Veränderungen bereits abzeichnen. Wird ein Glaukom erst spät entdeckt, sind bereits entstandene Schäden am Sehnerv nicht mehr rückgängig zu machen. Je früher die Erkrankung erkannt wird, desto besser lässt sich ihr Fortschreiten bremsen.
Verschiedene Behandlungsmöglichkeiten – individuell abgestimmt
Das Glaukom ist eine chronische Erkrankung, die sich nicht heilen lässt – vergleichbar mit Bluthochdruck oder Diabetes. Mit einer konsequenten Behandlung lässt sich das Sehvermögen jedoch langfristig erhalten. Die Therapie zielt immer darauf ab, den Augeninnendruck zu senken. Je nach Befund wird versucht, dies mit Augentropfen, einem Laser-Eingriff oder einer mikroinvasiven Operation zu erreichen. Dr. med. Anima Bühler: «Welche Behandlung infrage kommt, ist individuell. Die Entscheidung darüber trifft die Patientin oder der Patient gemeinsam mit der Ärztin oder dem Arzt.»
Ihre Partnerin für sichere Glaukom-Diagnostik
Überprüfen Sie das eigene Risiko. Gerade weil das Glaukom lange symptomlos bleibt, sind regelmässige Vorsorgeuntersuchungen entscheidend. Wer über 45 Jahre alt ist und schon länger nicht bei der Augenärztin oder beim Augenarzt war, sollte jetzt aktiv werden und seine Augengesundheit überprüfen lassen. Im Vista Augenzentrum Chur kommen modernste Verfahren zur Früherkennung zum Einsatz, von präzisen Sehnerv-Analysen bis zu differenzierten Gesichtsfeldmessungen. So können selbst kleinste Veränderungen frühzeitig erkannt und individuell behandelt werden.
Mehr Informationen und die Möglichkeit für Terminvereinbarungen:
Vista Augenzentrum Chur
Grabenstrasse 9
7000 Chur
Tel. 081 258 44 33
E-Mail: [email protected]
www.vista.ch