Baukunst trifft Weinkultur
An der Autobahn A13 in Maienfeld ist ein architektonischer Blickfang entstanden: Der Neubau von Salis. Ralbau realisierte das Gebäude in nur 14 Monaten – termingerecht vom Spatenstich zur Übergabe.
An der Autobahn A13 in Maienfeld ist ein architektonischer Blickfang entstanden: Der Neubau von Salis. Ralbau realisierte das Gebäude in nur 14 Monaten – termingerecht vom Spatenstich zur Übergabe.
Als am 16. Januar 2024 der symbolische Spatenstich für das neue Betriebsgebäude der von Salis AG in Maienfeld erfolgte, lag ein intensiver Planungsprozess bereits hinter dem Projektteam. Die Aufgabe war anspruchsvoll: Für das seit 1994 von Andrea Davaz aufgebaute und zu einem renommierten Weinhandelsunternehmen entwickelte Geschäft sollte ein repräsentativer Neubau entstehen. Dabei wurde neben den funktionalen Anforderungen auch viel Wert auf die Widerspiegelung der Unternehmensphilosophie und -kultur gelegt.
Entstanden ist ein Gebäude, das Lager, Vinothek, Degustationsbereich und Büroflächen vereint und dabei höchste Ansprüche an Funktionalität und Aussenwirkung erfüllt. Ralbau übernahm als Totalunternehmer die Gesamtverantwortung für dieses Projekt und setzte auf einen charakteristischen Ansatz, der sich deutlich von konventionellen Bauprozessen unterscheidet.
Vorausschauende Projektsteuerung als Erfolgsrezept
Statt isolierte Bauprozesse aneinanderzureihen, orchestrierte das Projektteam von Ralbau ein harmonisches Zusammenspiel aller Beteiligten. Die frühzeitige Einbindung eines namhaften Innenarchitekten, der nicht nur die Innenräume, sondern auch die Gebäudehülle gestaltete, ermöglichte eine durchgängige gestalterische Handschrift. «Diese integrierte Herangehensweise ist typisch für unsere Projektphilosophie», erklärt der verantwortliche Bau- und Projektleiter Roger Schnoz. «Wir denken vom Endergebnis her und binden alle relevanten Spezialisten frühzeitig ein, um potenzielle Schnittstellen-Konflikte bereits in der Planungsphase zu eliminieren.»
Termingerechte Baurealisierung
Diese aktive Koordination zwischen architektonischem Anspruch und baulicher Umsetzung zahlte sich aus. Trotz ambitioniertem Zeitplan konnte das Bauvorhaben ohne nennenswerte Verzögerungen realisiert werden. Unmittelbar nach dem Spatenstich im Januar 2024 begann der Aushub, gefolgt vom Rohbau und dem Aufbau der imposanten Stahlhalle des Lagers.
Die präzise Ablaufplanung und transparente Kommunikation zwischen allen Projektbeteiligten ermöglichte eine effiziente Koordination der Ressourcen. «Bei einem solchen Vorhaben müssen zahlreiche Gewerke ineinandergreifen. Der Schlüssel zum Erfolg liegt in der vorausschauenden Steuerung aller Prozesse», betont Schnoz. Diese Herangehensweise bewährte sich besonders in der intensiven Innenausbauphase, als parallel die technisch anspruchsvolle Lagerlogistik implementiert und die repräsentativen Bereiche gestaltet wurden.
Funktionalität trifft ästhetische Präzision
Das Ergebnis spricht für sich: Ein architektonisch markantes Gebäude, das sowohl praktischen Anforderungen gerecht wird als auch ästhetisch beeindruckt. Der repräsentative Kopfbau beherbergt die Vinothek mit Degustationsbereich, Büro- und Nebenräume sowie den Weinkeller. Die betriebsoptimierte Raumaufteilung wurde exakt auf die Anforderungen des Weinhandelsunternehmens zugeschnitten.
Besonders durchdacht zeigt sich die Fassadengestaltung. Der Kopfbau präsentiert sich mit einer Kombination aus grosszügigen Schaufensterfronten und einer hinterlüfteten Metallfassade. Die zur Autobahn A13 ausgerichtete Fassade wurde gezielt als gut sichtbare Werbefläche konzipiert. Das imposante, 20 Meter breite von Salis Logo macht das Gebäude selbst zum wirkungsvollen Markenbotschafter.
Nachhaltige Umsetzung mit Liebe zum Detail
Die technische Ausstattung des Gebäudes erfüllt modernste Standards. Eine Photovoltaikanlage auf dem Dach unterstreicht den nachhaltigen Ansatz des Projekts. Im Inneren sorgt ein ausgeklügeltes Hochregallager für optimierte Logistikprozesse. Die Tiefgarage mit 38 Parkplätzen bietet komfortable Zugangsmöglichkeiten für Mitarbeiter und Besucher.
Besonderes Augenmerk lag auf den Details: An die Wände gemalte Kunstwerke, eine durchdachte Signaletik und sorgfältig ausgewählte Dekorationselemente schaffen eine Atmosphäre, die die Vinothek zu einem Erlebnisort macht. Vor dem Eingang unterstreicht eine imposante XXL-Holzflaschen-Skulptur die Verbindung zur Weinkultur.
Die enge Zusammenarbeit aller Beteiligten führte zu einem Ergebnis, das sowohl funktional als auch ästhetisch überzeugt. «Was dieses Projekt besonders auszeichnet, ist die gelungene Verschmelzung von Weinkultur und architektonischer Identität», betont der Partner von der Ralbau AG Roger Schnoz. «Der Neubau ist nun selbst zu einem Botschafter der Marke von Salis geworden – ein lebendiger Beweis für unsere Philosophie, Räume zu schaffen, die Geschichten erzählen.» Die neue Vinothek mit Lager und Büroräumlichkeiten an der A13 zeigt exemplarisch, wie eine Vision durch die ganzheitliche Projektsteuerung von Ralbau erfolgreich vollendet werden konnte.
Projektinformationen Neubau von Salis
Bauherrschaft: von Salis AG, 7302 Landquart
Standort: Fabrikenstrasse, 7304 Maienfeld
Funktion von Ralbau: Totalunternehmer
Architekt: Architekten Zindel & Partner AG, 7304 Maienfeld
Baubeginn: Januar 2024
Übergabe: März 2025
Erfahren Sie mehr im Imagefilm über unsere Arbeit bei der Entstehung des Neubaus von Salis – vom Entwurfskonzept über verschiedene Bauphasen bis zum fertigen Architekturhighlight, das Ralbaus Kompetenz in allen Facetten zeigt.