Die gotischen Kirchen Graubündens
Manuel Maissen stellt sein Werk zum Gewölbebau der Spätgotik in Graubünden 1450–1525 in der Regulakirche in Chur vor. Im Band spielen die Planung und die Realisierung eine grosse Rolle.
Manuel Maissen stellt sein Werk zum Gewölbebau der Spätgotik in Graubünden 1450–1525 in der Regulakirche in Chur vor. Im Band spielen die Planung und die Realisierung eine grosse Rolle.
Das Staatsarchiv Graubünden (Amt für Kultur) freue sich, die neuste Publikation von Manuel Maissen in seiner Reihe Quellen und Forschungen zur Bündner Geschichte (QBG) vorstellen zu können. «Graubünden zählt viele spätgotische Kirchen mit kunstvollen Gewölben», schreibt der Kanton Graubünden in einer Medienmitteilung. Das Staatsarchiv Graubünden (Amt für Kultur) freue sich, die neuste Publikation in seiner Reihe Quellen und Forschungen zur Bündner Geschichte (QBG) vorstellen zu können. Ab der Mitte des 15. Jahrhunderts habe Graubünden einen Kirchenbau-Boom erlebt. Über hundert Gebäude seien neu errichtet oder umgebaut worden. «Die besonderen Merkmale der neuen Kirchen waren ihre kunstvollen Gewölbe», heisst es in der Mitteilung weiter.
Planung und Realisierung stehen im Fokus
Maissens neustes Werk setzt den Fokus auf die Planung und Realisierung der Deckenkonstruktionen. Aber auch die Entstehungsgeschichte und wann und wie der spätgotische Gewölbebau nach Graubünden kam, sind Themen des Buches, wie es weiter heisst. (red)
Termin der Vernissage:
Die Vernissage wird laut Mitteilung mit einem Apèro in der Regulakirche in Chur am 14. August um 18.30 Uhr stattfinden.
Informationen zum Autor:
Manuel Maissen studierte Kunstgeschichte, Mediävistik, Mittelalterarchäologie und Skandinavistik an der Universität Zürich. Im Jahr 2020 promovierte er mit einer Arbeit über spätgotische Gewölbekonstruktionen an der ETH Zürich. Mittlerweile ist er als Forschungsleiter beim Schweizerischen Nationalfonds in Bern tätig.
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