SAC-Hütten werden immer beliebter - Wallis an der Spitze
Die Hütten des Schweizer Alpen-Clubs werden immer beliebter. Mit 409'000 Übernachtungen im vergangenen Jahr ist die Auslastung der SAC-Hütten um 12,7 Prozent gewachsen gegenüber 2024. Besonders die Wintersaison trug zu diesem Ergebnis bei.
Die Hütten des Schweizer Alpen-Clubs werden immer beliebter. Mit 409'000 Übernachtungen im vergangenen Jahr ist die Auslastung der SAC-Hütten um 12,7 Prozent gewachsen gegenüber 2024. Besonders die Wintersaison trug zu diesem Ergebnis bei.
Somit geht 2025 geht als das erfolgreichste Hüttenjahr in die Geschichte des Schweizer Alpen-Club (SAC) ein, wie es in einer Mitteilung von Dienstag heisst. Von den 409'000 Übernachtungen verteilen sich demnach 319'000 auf den Sommer und 90'000 auf den Winter.
Dass dieses Ergebnis trotz sieben geschlossener Hütten erreicht worden sei, unterstreiche die anhaltend hohe Beliebtheit der Hütten bei Bergsportlerinnen und Bergsportlern, so der SAC. Stark entwickelt habe sich mit einem Plus von 25,7 Prozent besonders die Wintersaison.
Die meisten Übernachtungen entfielen 2025 auf die Walliser Alpen mit 119'721. Es folgen die Bündner Alpen mit 84'382 und die Berner Alpen mit 74'775 Übernachtungen. Besonders stark wuchsen die Übernachtungszahlen in den Tessiner und in den Glarner Alpen. Die am stärksten frequentierte Hütte war erneut die Lämmerenhütte im Wallis mit 10'053 Übernachtungen.
Die erfreuliche Entwicklung bei den Übernachtungen könne jedoch nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Hütten vor grossen Herausforderungen stehen, warnte der SAC.
Tauender Permafrost, extreme Wetterlagen und eine anspruchsvoller werdende Wasserversorgung machten Anpassungen im Hüttenbau notwendig. Der SAC-Zentralverband rechnet daher bis 2040 mit jährlichen Ausgaben von 20 bis 25 Millionen Franken für Hüttenbauprojekte. Rund ein Drittel davon sei auf Anpassungen wegen des Klimawandels zurückzuführen, hiess es.
Der Schweizer Alpen-Club hat nach eigenen Angaben 180'000 Mitglieder und verfügt über 151 Hütten.