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Ferien: So holt Ihr das absolute Maximum heraus

Wer seine Ferien 2019 geschickt plant, kann die Menge an freien Tagen mehr als verdoppeln. Das Rezept: Ferientage mit Feiertagen verbinden. Mit 25 Tagen könnt Ihr das Maximum von 63 Freitagen erzielen. Nicht schlecht, oder? Wir verraten, wie das geht.

Kristina
Schmid
26.10.18 - 04:30 Uhr
Leben & Freizeit
Für eine grössere Übersicht klickt einfach auf die grossen Zwischentitel unten im Text.
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GRAFIK RICO KEHL

Den Trick kennt jeder: Dank Brücken längere Ferien geniessen. Die beliebtesten Feiertage dafür sind wohl Ostern und Auffahrt. Doch auch bei den anderen Feiertagen lohnt es sich, die Tage genauer anzusehen. Das einzige Problem: Nicht alle Gemeinden haben alle Feiertage auch wirklich zu arbeitsfreien Tagen erklärt. Während in Domat/Ems zu Allerheiligen niemand arbeiten muss, gilt in Chur dieser Tag als normaler Arbeitstag. 

Doch der Reihe nach – oder besser gesagt, den Monaten und Feiertagen nach.

Januar – 2 für 6

Der Neujahrstag ist heuer ein Dienstag, der Berchtoldstag ein Mittwoch. Zwei Tage sind so schon mal sicher. Nimmt man noch den Donnerstag und Freitag frei, geniesst man sechs Freitage. Wer will, kann zusätzlich den Montag, 31. Dezember, freinehmen – und kann so dank drei Tagen total neun Tage Ferien geniessen.

April – 8 für 16

Im Februar und März wird fleissig, gearbeitet, um im April ordentlich freizumachen. Über Ostern haben alle frei – vier Tage sind somit gesichert. Das Problem: Gerade weil dann alle frei haben, staut sich auch alles in den Süden. Meldungen von mehreren Stunden Wartezeit sind keine Seltenheit. Wer dies vermeiden möchte – und dazu noch richtig Ferien geniessen möchte – der nimmt in der Woche vor und nach Ostern jeweils vier Tage frei. Daraus ergibt sich: Acht Tag freinehmen, 16 Tage geniessen.

Mai – 9 für 17

Erst Auffahrt, dann Pfingsten. Und wer beides kombiniert, geniesst zwei Wochen +1. Will heissen: In der Auffahrtswoche bezieht man vier Ferientage, in der darauffolgenden alle fünf – und bekommt das Wochenende und den Montag geschenkt. Das ergibt: Neun beziehen, 17 geniessen.

Juni –1 für 4

Es folgt der erste Sonderfall: Der Fronleichnam fällt auf einen Donnerstag. Wer den Freitag darauf frei macht, geniesst ein verlängertes Wochenende. Doch Fronleichnam zu einem arbeitsfreien Tag erklärt haben nur folgende Gemeinden: Albula, Domat/Ems, Falera, Grono, Ilanz/Glion, Laax, Mesocco, Obersaxen/Mundaun, Rhäzüns, Roveredo, Samnaun, Surses, Tujetsch und Vals – sowie sämtliche Gemeinden im Bezirk Bernina. Pech für alle anderen.

August – 2 für 8

Das erste verlängerte Wochenende für alle, gibt es dank des Bundesfeiertags. Wer am Freitag nach dem 1. August frei nimmt, geniesst vier freie Tage. Das zweite verlängerte Wochenende im August ist wieder nur für einige wenige Glückliche bestimmt: Wer kann, nimmt den Freitag nach Maria Himmelfahrt frei. Und können, das tun nur: Bonaduz, Cazis, Disentis/Mustér, Domat/Ems, Grono, Ilanz/Glion, Mesocco, Obersaxen/Mundaun, Rhäzüns, Roveredo, Samnaun, Surses, Tujetsch und Vals – sowie sämtliche Gemeinden im Bezirk Bernina.

November – 0 für 3

Im September und Oktober wird wieder fleissig gearbeitet. Und fleissig arbeiten – das müssen auch im November die meisten. Doch es gibt Ausnahmen: Denn Allerheiligen haben manche Gemeinden zu einem arbeitsfreien Tag erklärt. Und da dieser auf einen Freitag fällt, schenken folgende Gemeinden ein verlängertes Wochenende: Bonaduz, Disentis/Mustér, Domat/Ems, Falera,Grono, Ilanz, Mesocco, Obersaxen/Mundaun, Rhäzüns, Roveredo, Samnaun, Surses, Tujetsch und Vals – sowie sämtliche Gemeinden im Bezirk Bernina.

Dezember – 3 für 9

An Weihnachten ist wohl die schönste Zeit für Ferien, gelten diese Feiertage doch als Familientage. Wer zwei Tage vor Weihnachten und den Freitag nach Weihnachten frei nimmt, hat neun Tage Zeit für die Familie. Ist das nicht schön? Das Gleiche gilt übrigens für die darauffolgende Woche: Montag, Dienstag und Freitag freinehmen – und schon geniesst man neun Tage Ferien. Arbeitsfrei ins neue Jahr starten inklusive.

Kristina Schmid berichtet über aktuelle Geschehnisse im Kanton und erzählt mit Herzblut die bewegenden Geschichten von Menschen in Graubünden. Sie hat Journalismus am MAZ studiert und lebt mit ihrem Mann und zwei Kindern im Rheintal, worüber sie in ihrem Blog «Breistift» schreibt.

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