Die Gefahren der Festivalsaison
Partykönig Harry Hustler verklickert Euch jeden Donnerstag die angesagtesten Partys, die gerade anstehen. Organisierst auch Du eine Party in der Region und der König weiss es (noch) nicht? Schreib einfach eine E-Mail auf [email protected], und schon ist Abhilfe geschaffen.
Partykönig Harry Hustler verklickert Euch jeden Donnerstag die angesagtesten Partys, die gerade anstehen. Organisierst auch Du eine Party in der Region und der König weiss es (noch) nicht? Schreib einfach eine E-Mail auf [email protected], und schon ist Abhilfe geschaffen.
«Kinder, meidet Massenansammlungen!» titelte der «Blick» diese Woche pünktlich zum Anfang der Festivalsaison. Denn nach dem Drama von Manchester und der Evakuierung des Festivals «Rock am Ring» müsse auch hierzulande mit einem erhöhten Risiko für Terroranschläge gerechnet werden. «Wer ein Konzert besucht, muss seine Tasche kontrollieren lassen», meinte Sicherheitsexperte Mauro Mantovani. Daran müsse man sich, wie in Israel, gewöhnen.
Das ist zwar ein trauriger Vergleich, doch leider hat Mantovani damit wohl Recht. Doch hat er auch Recht, wenn er meint, dass man Grossveranstaltungen meiden sollte? Schliesslich weist der Nachrichtendienst immer wieder auf die erhöhte Terrorgefahr in der Schweiz hin. Trotzdem ist die Gefahr, aufgrund eines Bombenanschlags oder Ähnlichem zu sterben, relativ gering. Laut der Todesursachenstatistik des Bundesamts für Statistik aus dem Jahr 2014 sind die häufigsten Todesursachen hierzulande immer noch Herzkreislaufkrankheiten, Krebs oder Erkrankungen der Atmungsorgane. Betrachtet man die Statistik weltweit, muss man sicher noch Diabetes und Verkehrsunfälle dazuzählen.
Zusammengerechnet heisst das also, dass die grösste Gefahr für Leib und Leben immer noch in Zigaretten, Alkohol, Zucker und Autos schlummert. Das sind allerdings alles Dinge, die es an Festivals in rauen Mengen gibt. Und auf die beiden «Z’s» (Zigaretten und Zucker) wird bei der Sicherheitskontrolle nicht mal ein verschärftes Auge gerichtet. Deshalb hat Mantovani Recht: «Kinder, meidet Massenansammlungen!». Ausser natürlich, Ihr reist mit dem Zug an und trinkt danach nur Wasser.
Zum Programm: Am Donnerstag begeistert Jack Slamer im «Pitschna Scena» in Pontresina, im «Selig» in Chur ist Studiparty, im «Holästei» in Glarus Players Club, und The View spielt auf der «Lützelau» bei Rapperswil-Jona.
Am Freitag verbreitet Kafenion griechisches Ambiente in der «Werkstatt» in Chur, DJ Steel zeigt seine Skills im «Viva», DJ Nidjo bounct in der «Felsenbar», DJ B2K ist im «Selig» am Drücker, und DJ Dani mixt im «Cava». Derweil musiziert das Kurt Ackermann Duo in der «Sportbar» in Pontresina, und Jason Perno bezaubert in der «Stübli-Bar» in St. Moritz. In Glarus legt DJ Juanqui Jay im «City» Latino-Mucke auf, und A Stolen Horse folkt in der «Stallbar» in Rapperswil-Jona. In St. Gallen beschallen Obscurum und Critical Freak die «Raumstation», und Oli P. beehrt den «Krempel» in Buchs. In Zürich gibt es Reggae mit Damien Marley im «X-tra», Tropisches mit Kurup, Salvador Araguaya und Elpeche im «Kauz» und Techhouse mit Bam Bam und Sabb im «Hive».
Übrigens finden mit dem ständig wachsenden Festi’Neuch in Neuenburg (Prophets of Rage, M.I.A., Trentemøller, The Kooks, Soprano), dem alternativen B-Sides Festival ob Kriens (Dear Reader, Moon Duo, Agnes Obel, Ata Kak), dem freien Stolze Open Air in Zürich (47 Soul, FM Belfast, Leyya) und dem ebenfalls nichts kostenden Rock am Weier in Wil (Leech, Raggabund, The Harbs) dieses Wochenende einige spannende Festivals statt.
Am Samstag verwandelt dann Ganjaman die «Roots Bar» in Chur in eine Dancehall, Jay Rome aus Österreich gastiert in der «Felsenbar», DJ Ecko heizt dem «Viva» ein, DJ Drifter ist im «Selig» am Start, und DJ Galante beschwingt im «Cava» mit Latino-Rhythmen. Derweil findet in über 40 Lokalitäten zwischen Flims und Obersaxen die Kulturnacht Surselva statt, wo unter anderem Pascal Gamboni, Shane Brady, Momir, Noan, Luis Coray, Marco Tribelhorn und viele andere auftreten. Marius Bär spielt in der «Corner Bar» auf der Lenzerheide, und Prefix rockt den «Globe» in Zuoz unplugged.
In Glarus steigt im «Holästei» ein Summer Festival mit DJ-Sets von Ientoo, Don Diablo und Roseway, und Tobi Blomendahl erinnert im «Boomi» in Rapperswil-Jona an Ibiza. In St. Gallen macht der Trash Mob die «Tankstell» unsicher, und The Blue Shoes Band und Jordan’s Drive stehen im «Fabriggli» in Buchs auf der Bühne. In Zürich gibt es Elektronisches mit Peter Schumann in der «Büx», Melodic Punk mit Four Year Strong im «Dynamo», Worldmusic mit King Khan & The Shrines im «Stall 6» und Techno mit Sven Väth, Jackmaster, Adana Twins und weiteren am Rakete Open Air in Richterswil. Euer Partykönig wünscht Hals- und Tanzbeinbruch.
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