Worte wie Fausthiebe
Der Verein Glariani Methystakes lud am Freitagabend zum fünften Poetry Slam im «City-Chäller» in Glarus ein. Als einzige Glarnerin kämpfte Runa Wehrli mit ihren Texten um Ruhm und Ehre.
Der Verein Glariani Methystakes lud am Freitagabend zum fünften Poetry Slam im «City-Chäller» in Glarus ein. Als einzige Glarnerin kämpfte Runa Wehrli mit ihren Texten um Ruhm und Ehre.
Das Wort Dichter weckt nicht bei jedem Interesse. Umso spannender ist es, wenn man sich trotzdem darauf einlässt. Wie auf den Poetry Slam am Freitagabend. Sieben Teilnehmer aus der ganzen Schweiz trugen ihre Texte vor. Sie waren witzig, tiefsinnig und wortverspielt. «Es sind Texte zum Vorführen», erklärt Runa Wehrli, die einzige Glarner Dichterin am Anlass. Das Zusammenspiel von Wortwahl, Sprachmelodie, Mimik und Gestik mache den Slam aus. Der Charakter der Slammer formt und färbt das Geschriebene. Auf der Bühne stehen sie allein, mit ihrer Selbstinszenierung und ihrem Text. Vor der Bühne tobte sich das Publikum aus. Im proppenvollen «City-Chäller» johlte das Publikum, wenn es etwas zu johlen gab. Und wurde mucksmäuschenstill, wenn die Texte ernster wurden. (loi)
Mehr über die Dichtungen und was das mit einer Flasche Whiskey zu tun hat in der «Schweiz am Sonntag - Glarus»
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